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Kommentare und Aktuelles zu "gerne katholischen" Themen

Jetzt kommen die guten Nachrichten aufs Handy

whatsapp2gernekatholisch.de startet WhatsApp-Impulse

Wenn es demnächst auf deinem Handy piept, muss es eine gute Nachricht sein! Gerne katholisch bringt ab sofort kostenlos etwa einmal pro Woche einen Mini-Impuls zum frohen Glauben auf dein Handy. Echte Überraschungen erwarten dich! Wir nutzen alle medialen Möglichkeiten, die WhatsApp bietet. Wie leicht du dich anmelden kannst, erklären wir Schritt für Schritt.

  • Lade die App „WhatsApp“ kostenlos im App Store (Apple-Geräte), im Play Store (Android-Geräte) oder im WindowsPhone-Store herunter und richte deine Handynummer dort ein.
  • Speichere unsere Gerne-katholisch-Nummer 0177 3639686 in deinem Telefonbuch (wichtig, denn nur dann kannst du unsere Nachrichten bekommen).
  • Schicke uns in WhatsApp eine Nachricht mit dem Inhalt „START“. Spätestens 48 Stunden später bist du in unserem Verteiler und erhältst regelmäßig unsere „guten Nachrichten“!

Der Service kann natürlich auch jederzeit wieder kostenlos abbestellt werden. Einfach „STOP“ an die gleiche Nummer schicken und wir nehmen deine Nummer umgehend aus dem Verteiler.

Wir speichern deine Nummer nur auf unserem WhatsApp-Handy und geben niemals Daten an Dritte weiter.

Reden befreit

1maedchenredenGeistlicher Impuls zum Pfingstfest 2015

Alle wurden erfüllt vom Heiligen Geist, und sie begannen zu reden. Halleluja. (VIII) Off 19,1-7
(Antiphon zum Canticum aus der Zweiten Vesper zu Pfingsten)

Was für eine wunderbare Vorstellung: Menschen fangen vom Geist erfüllt an, miteinander zu reden und sie beginnen, einander zu verstehen. Viele Bahnreisende dürfen sich an diesem Wochenende freuen, dass sie Ihr Pfingstwochenende doch entspannt angehen können: Die Züge werden doch fahren, weil die Verantwortlichen von Gewerkschaft und Bahn wieder miteinander ins Gespräch kommen, sich verständigen, Lösungen finden wollen.

Aussprechen von Gefühlen und Bedürfnissen

Wer sich in einer vertrackten Situation traut, das Gespräch mit dem Partner oder der Partnerin, mit Kollegen, mit dem Chef zu suchen, sich ein Herz fasst – vom Geist erfüllt – der erfährt: Reden hilft. Es befreit aus dem Gefühl, nicht verstanden zu werden, nicht das zu erreichen, was ich wollte. Wenn ich mich unverstanden fühle, unbeachtet vielleicht, meine Bedürfnisse nicht erfüllt werden, dann ist es häufig schon ein lohnender Schritt, meine Gefühle zu benennen und wenn ich kann, meine Bedürfnisse zu äußern. Woher soll der oder die andere sonst auch wissen, was bei mir los ist? Auch wenn das erste Gespräch vielleicht noch keine endgültigen Lösungen hervorbringt, so ist zumindest ein erster Schritt getan und ich kann für mich feststellen: ich habe das, was mich bewegt oder bedrückt hat, mitgeteilt. Ich muss es nicht länger für mich alleine behalten, sondern habe es geteilt. (mehr …)

Zeit der Freude

Geistlicher Impuls zum Mai von Rebecca Marie Hafner

Anfang Mai – Voller Staunen blicke ich in die erblühende Natur. Überall sprießt junges Grün hervor. Wo noch vor kurzem alles kahl und trist war, sehe ich nun weiß, gelb und rosa. Glitzernde Sonnenstrahlen brechen sich auf den zarten Blättern. Frischer Duft steigt mir in die Nase. Um mich herum ertönt fröhliches Vogelgezwitscher. Ich erinnere mich an letztes Jahr, als ich in Schweden war. Nach Monaten der Dunkelheit, der Kälte und der Kahlheit kam als erstes die Sonne wieder, bevor Ende April, Frühlinggenau zu Ostern, plötzlich die Natur explodierte und sich im Mai zu ihrer vollen Blüte entfaltete. Auf einmal war alles in bunte Farben und warmes Licht getaucht. Wie die Tage länger wurden, so nahm von Tag zu Tag die Farbenpracht der Pflanzen zu. Wie wohltuend war doch diese Fülle nach dem langen Winter! Ein Anblick, der wahrhaft nur Staunen zuließ.

Die Zeit zwischen Ostern und Pfingsten – eine Festzeit, Feier der Auferstehung, Zeit der Freude. Für die Jünger Jesu vielleicht auch eine Zeit des Staunens, Zeit des Begreifens des Unbegreifbaren. Oft sitzen sie voller Angst hinter verschlossenen Türen. Noch haben sie nicht den Mut die Botschaft in die Welt zu tragen. Diesen Mut bekommen sie erst an Pfingsten, erst als sie den Heiligen Geist empfangen. Die 50 Tage waren notwendig, um Kraft zu schöpfen, um zu begreifen und um zu staunen. (mehr …)

Lehre mich begreifen

Geistlicher Impuls zum Osterfest 2015

ostern2015„Begreift ihr, was ich an euch getan habe“ (Joh 13,12) 

Diese Frage haben wir von Jesus am Gründonnerstag gehört. Offensichtlich haben die Jünger es nicht wirklich begriffen. Sie liefen davon verstört, verängstigt, enttäuscht, ratlos. Und viele dieser Gefühle finden sich auch am Beginn des Evangeliums vom Ostermontag wieder. Zwei Jünger auf dem Weg, ja vielmehr sogar auf der Flucht. Sie fliehen vor all dem, was in den letzten Tagen in Jerusalem auf sie eingeprasselt ist, vor der Angst, die sie am Abend des Verrates gepackt hatte, vor der Verstörung des Kreuzes, das dem Menschen auf den Sie so viele Hoffnungen gesetzt hatten, ein Ende bereitete und vor der Enttäuschung, das Gott das alles hat geschehen lassen. All das bricht aus ihnen heraus, als ein Fremder sich zu ihnen gesellt. (mehr …)

„Doch nicht etwa ich?“

abendmahl1Geistlicher Impuls zur Karwoche

Die Karwoche beginnen wir mit dem Palmsonntag, der uns im Passionstext des Tages die Passion Christi nach Markus nahebringt, von der Salbung, über den Verrat und das Abendmahl bis hin zur Festnahme im Garten Gethsemane, dem Verhör und der Kreuzigung.

Eine Frage der Jünger sticht dieses Jahr für mich aus dem Passionstext heraus (Mk 14,19). Als Jesus davon spricht, dass ihn einer der zwölf verraten wird, ist es nicht nur Judas Iskariot, der (vermutlich) in Aufregung gerät, weil sein Freund um seinen Verrat weiß. Nein, auch die anderen Elf fragen sich, ob sie es nicht sein könnten! Immer wieder eine Überraschung für mich.

Und doch – ehrlicherweise – so bin auch ich. Manchmal vollmundig wie Petrus und erschreckt, wenn der Hahn kräht; treu folgend, mich beschenken lassend bei der Eucharistie, die Treue und Barmherzigkeit Gottes spürend und doch gleichzeitig mit den Jüngern fragend „doch nicht etwa ich?“  (mehr …)

„Meine“ Wüste entdecken

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In jener Zeit trieb der Geist Jesus in die Wüste. Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm. Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus wieder nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium. (Mk 1,12-15)

Diese Stelle aus dem Markusevangelium hören wir am ersten Fastensonntag. Es ist eine Art Ouvertüre oder Überschrift über die österliche Bußzeit, die auch Fastenzeit genannt wird. Dieser Textabschnitt ist für unsere Ohren sehr bekannt und wird häufig gelesen. Trotzdem ist mir dieses Mal etwas aufgefallen. Markus berichtet, dass Jesus 40 Tage in der Wüste war, aber er sagt nichts davon, dass Jesus auch gefastet hat. Matthäus und Lukas hingegen schreiben, dass Jesus in diesen 40 Tagen sehr wohl gefastet hat und danach auch Hunger hatte. Trotz dieser Unterschiede ist es aber wohl relativ sicher, dass Jesus in dieser Zeit wahrscheinlich wirklich nichts gegessen hat, zumindest nicht sehr viel, denn er war schließlich in der Wüste. In diesem Punkt sind sich die drei Evangelisten einig. Die Wüste ist ein öder, karger und leerer Ort. Dies scheint mir der zentrale Aspekt zu sein: die Wüste als ein Ort der Leere. (mehr …)

#ashtag – zeig‘ der Welt Dein Aschenkreuz!

ashtag2015Poste ein Selfie von deinem Aschenkreuz in einem sozialen Netzwerk und versehe es mit dem Hashtag #ashtag

In sozialen Netzwerken wie twitter, instagram oder auch auf facebook benutzt man sog. „Hashtags“ (wegen der Raute # davor, die im Englischen „hash“ heißt). Damit kann man besser nach Stichworten suchen.

Am Aschermittwoch bekommen wir in katholischen Kirchen das Aschenkreuz auf die Stirn oder auf den Kopf, als Zeichen unserer Vergänglichkeit und der Buße (wir bekennen, was uns von Gott trennt und versuchen es ins Reine zu bringen). Im Englischen heißt Asche „ash“ – und so ist im letzten Jahr aus dem hashtag der #ashtag geworden.

So wird Weltkirche deutlich! Schon früh morgens am Aschermittwoch werden die ersten #ashtag-Fotos aus Neu-Seeland und Australien im web zu finden sein. Und so wie sich die Weltkugel dreht, füllt sich das Netz morgen mit einer weltweiten Gemeinschaft von Menschen, die mit dem Aschenkreuz ihren Glauben bekennen!

Wir wünschen euch einen gesegneten Aschermittwoch und ein gutes Hineinkommen in die Fastenzeit! Gottes Segen!

 

 

Im Alltag nach Gott Ausschau halten

Im Alltag nach Gott Ausschau halten - Mann guckt in ein Fernrohr

Im Alltag nach Gott Ausschau halten

Die Kirche feiert in diesen Tagen das Fest der Darstellung des Herrn. Simeon sieht Jesus und lobt Gott mit den Worten: „Meine Augen haben das Heil gesehen“ (Lk 2,30). Das Heil findet sich in Jesus, in Gott, der unter den Menschen wohnt. Aber wo kann ich dieses Heil in meinem Leben sehen?

Seit der Adventszeit begleitet mich das geistliche Tagebuch des belgischen Jesuiten Ägied van Broeckhoven (1933-1967). Er war Arbeiterpriester und arbeitete in einer Fabrik. 1967 kam er bei einem Arbeitsunfall ums Leben. Sein Tagebuch wurde nach seinem Tod publiziert und in viele Sprachen übersetzt. Auf Deutsch heißt es „Freundschaft in Gott“. Freundschaft ist ein wichtiges Thema für Ägied. So wichtig, dass das Buch auf Schwedisch sogar den Titel „Sakrament der Freundschaft“ bekam. Freundschaft ist für Ägied ein Ort, an dem Gott begegnet werden kann, wo Gott verborgen anwesend ist, wo er erlebt werden kann.

Besonders zum Nachdenken gebracht hat mich das, was er über das Gebet schreibt, wie er Gebet versteht. An einer Stelle schreibt er: „Wenn wir nicht beten, liegt das nicht daran, dass wir nicht gemeinsam Messe feiern oder dass wir keine Kapelle haben oder festgesetzte Gebetszeiten, sondern eher daran, dass wir zu selbstzentriert sind.“

Gebet ist also die Öffnung auf andere hin. Mich selbst öffnen, dort wo ich bin. Das ist der Rahmen, der Gebet braucht, der Rahmen, der wichtiger ist als der eigentliche Ort oder eine bestimmte Zeit. Diese Dinge mögen helfen, aber sind nicht das Entscheidende. Beten scheitert an meiner Einstellung, meiner Selbstzentriertheit. Beten wird als Offenheit für Anderes verstanden. (mehr …)

6. Januar: das Fest mit den drei Namen

the-three-magi-160632_640„Dreikönigstag“, „Erscheinung des Herrn“ oder auf lateinisch „Epiphanie“: das Fest, das die Kirche am 6. Januar feiert, scheint mehrere Namen zu kennen. Dabei meinen alle Bezeichnungen eigentlich ein und dasselbe Ereignis, nämlich die „Offenbarung“ Gottes in unserer menschlichen Gestalt. Aber wieso ein eigenes Fest, wenn wir doch die Menschwerdung Gottes schon an Weihnachten gefeiert haben?

Die dem Fest zugrundeliegende Bibelstelle finden wir bei Matthäus:

„Sie (die Sterndeuter) gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.“ (Mt 1,11)

Das Festereignis vom 6. Januar ist also nicht noch einmal die Geburt Jesu Christi selbst, sondern der nächste Schritt: das Erkennen des Erlösers und die Verehrung desselben. Bis heute feiert die Ostkirche an diesem Tag „Weihnachten“. Die westliche Kirche übernahm das Fest im 4. Jahrhundert, aber mit dem Akzent auf der Verehrung des Neugeborenen Christus durch die drei Sterndeuter aus dem Osten. Schon damals waren sie im Volksglauben zu Königen geworden, wobei uns die Bibel nur von drei „magoi“ berichtet, was man wohl am besten mit „Sterndeuter“ übersetzt.

Bis zum II. Vatikanischen Konzil wurden am 6. Januar sogar noch zwei weitere biblische Ereignisse gefeiert: die Taufe des Herrn und die Hochzeit zu Kana. Das Konzil entschied aber, dass die Taufe des Herrn durch Johannes im Jordan auf den Sonntag nach dem 6.1. gelegt werden sollte. Seither bildet dieses Fest den Abschluss der Weihnachtszeit. Die Reliquien der „Heiligen drei Könige“ werden seit dem 12. Jahrhundert im Kölner Dom verehrt.

Epiphanie, Erscheinung des Herrn: göttliche Wahrheit und Herrlichkeit leuchten, wenn auch noch verborgen, in dem Kind von Betlehem. Suchende Menschen finden den Weg (Magier, Könige, Sterndeuter). Sie kommen mit Gaben und gehen als Beschenkte. Als Boten des Lichts in eine dunkle Welt. Weil dieses Kind geboren wurde, gibt es für alle Menschen Hoffnung, auch für die in der Ferne. (aus: Einführung zum Kirchenjahr, Erzabtei Beuron)

 

„Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen“

Geistlicher Impuls zu Weihnachten 2014 von Stefan Salzmann

Auch in diesem Jahr hören wir in der Christmette wieder die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium. Wir hören von Maria und Josef und natürlich vom Kind, das in eine Krippe gelegt wurde, „weil in der Herberge kein Platz für sie war“.
Gott wird Mensch, und das erste, was er auf der Erde erleben muss, ist die Not, kein Dach über dem Kopf zu haben. Seine Eltern weichen auf den Stall aus und auf Heu und Stroh bringt Maria Jesus, den Sohn Gottes, zur Welt.

imageSpätestens seitdem in Syrien Bürgerkrieg herrscht und sich im Irak der sogenannte „Islamische Staat“ ausbreitet, nimmt Deutschland vermehrt Flüchtlinge aus dem Nahen Osten auf. Menschen, die meist alles verloren haben, ihr Haus oder die Wohnung, vor allem aber auch enge Familienmitglieder oder Freunde, verlassen ihre Heimat, um einen Ort zu finden, der ihnen Sicherheit und ein Obdach bietet. Diese Menschen verlassen nicht freiwillig ihr Land. Sie sind auf der Flucht und haben Hilfe bitter nötig.

Leider liest und hört man in letzter Zeit, dass Flüchtlinge, die in unseren Städten und Gemeinden ankommen, häufig auf Ressentiments oder Ablehnung stoßen. Dass Vorurteile gegen eine bestimmte Religion oder gegen fremde Nationalitäten und Kulturen aus manchen Köpfen nicht verschwinden wollen. Ja, es bilden sich sogar Initiativen „gegen die Aufnahme von Flüchtlingen“ und seit einigen Wochen erleben wir in deutschen Großstädten regelmäßige Demonstrationen – ja man muss es glaube ich so sagen: gegen Ausländer (wie in Dresden beispielsweise „PEGIDA“).
Ich muss Ihnen ehrlich sagen, mir liegen diese wöchentlichen Demonstrationen schwer im Magen. Sie deuten auf eine Gesellschaft, in der Ausgrenzung und Abgrenzung herrschen. Dabei können Christen eigentlich nicht mitmarschieren. (mehr …)