Ein spannendes Jahr – Jahreshauptversammlung von Gerne katholisch e.V.

Am 15. Mai 2013 fand die erste Jahreshauptversammlung von Gerne katholisch e.V. in Frankfurt statt. Dabei stellte der Vorsitzende Stefan Salzmann in seinem Rechenschaftsbericht die zahlreichen Aktivitäten des Vereins aus dem zurückliegenden Jahr vor. Wichtigstes Ereignis für den Verein sei die erfolgreiche Eintragung als eingetragener Verein gewesen.

Der Vorsitzende Salzmann dankte dem Schöpfer des Logo-Maskottchens, Jorit Göbel, für seine Arbeit.

Der Vorsitzende Salzmann dankte dem Schöpfer des Logo-Maskottchens, Jorit Göbel, für seine Arbeit.

Im März diesen Jahres konnte die Initiative durch den Wechsel im Papstamt unerwartet viele Besucher für ihre Internetangebote interessieren. So wurde der “Papst-Alarm” (eine kostenlose Kurznachricht aufs Handy) zu einem überaus erfolgreichen Angebot. Das ZDF, der FOCUS und andere Medien berichteten so über den Verein.

In naher Zukunft sind weitere Aktionen geplant: so fährt ein Team auf den Eucharistischen Kongress in Köln Anfang Juni und wird dort Videostatements aufzeichnen und Flyer verteilen. Außerdem ist u.a. ein Buch in Planung.

Hier finden Sie den Jahresbericht des Vorstands VEREINSBERICHT 20122013.

Überraschung und Phantasie

Ich kann mich noch gut an den Abend und mein Fragezeichen im Gesicht erinnern, als der Name des neuen Papstes verkündet wurde. Ich war überrascht und stelle immer wieder fest, dass es auch anderen so ging und, dass der Papst selbst immer wieder überrascht. Letztens las ich von einem Kardinal, der sagte, Gott führe die Kirche mit unglaublicher Phantasie. Überraschung und Phantasie. Zwei Dinge, die für mich zum Glauben gehören. Wenn ich mich nicht mehr überraschen lasse, dann bin ich nicht offen. Offen für das, was Christus mir sagen will. Offen für das, was meine Mitmenschen brauchen. Offen für das, was mich selbst bewegt. Und ohne Phantasie fällt es schwer, diese Offenheit zu gestalten und mich in neues vorzuwagen. Und ohne Phantasie gelingt es nur schwer, den Glauben immer wieder auf mein Leben anzuwenden und ihn so zu leben, dass er andere Menschen begeistert. Glauben ist doch eine phantastische Sache! Weiterlesen

Zum Georgstag

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Die Gemeinschaft am Lagerfeuer ist ein Kirchenbild der DPSG

Heute gedenkt die Kirche des Hl. Georg. Um den Märtyrer, der um 304 enthauptet wurde, ranken sich viele Legenden und Überlieferungen. Er steht als Ritter für Tapferkeit und Mut, gerade auch im Bekenntnis zu Christus und zur Kirche – egal, wie viel Historisches an den Legenden und seiner Person ist. Baden-Powell, der Gründer der Pfadfinderbewegung, hat, aufgrund dieser Werte, diesem Heiligen seine Jugendbewegung anvertraut. Auch die katholischen Pfadfinder in Deutschland, die der größte katholische Jugendverband sind, heißen „Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg“ (DPSG). In diesem Verband gibt es drei Kirchenbilder, die ich immer wieder inspirierend finde.

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Radiobeitrag des Hessischen Rundfunks zum Nachhören

Ganze vier mal lief das Porträt über unsere Initiative für frohen, bekennenden Glauben auf unterschiedlichen Wellen des HR. Hier können Sie sich den Beitrag von Marsida Lluca vom Hessischen Rundfunk, der am 7.4.2013 auf hr-iNFO, hr1 und hr4 lief, noch einmal anhören oder als Podcast herunterladen.

MP3-Datei direkt beim HR
© Hessischer Rundfunk

Infos zur Sendung in hr-iNFO

 

Das wäre doch gelacht…

Impuls zu Ostern von Mareike Jauß

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“ (Lk 24,5)

Auferstehung: Tod wandelt sich in Leben, Untergang in Aufgang, Verzweiflung in Hoffnung, Tränen in Lachen. Verwandlung ist ein charakteristisches Zeichen Gottes. Es stützt sich nicht auf Erwartbares, hat keine natürlichen Grundlagen.

Die Hoffnung darauf, dass Unglück Anlass zu tieferem Glück sein kann, dass es einen Trost in den Tränen gibt, nannte das Mittelalter eine ‚göttliche Haltung‘, weil sie der Natur überlegen, eigentlich sogar gegen sie gerichtet ist. Eine solche Haltung lehrt uns: Wir dürfen weinen, weil es Trost gibt. Wir dürfen menschlich sein, weil wir göttlich aufgefangen werden. Das ist die frohe Botschaft der Auferstehung: Dass unser Leben nicht in den Gräbern endet. Denn wenn der Tod kommt, kommt auch Gott – nicht, um unser Leben zu beenden, sondern um es zu wenden. Weiterlesen

Bleibt hier und wacht mit mir!

Dieser kurze Satz aus dem Matthäusevangelium (Mt 26, 38) ist den Allermeisten bekannt und nicht an wenigen Orten wird an Gründonnerstag mit dem entsprechenden Taizé-Gesang das abendliche/nächtliche Gebet eröffnet, dass an eben jenes Gebet Jesu im Garten Getsemani erinnert, das uns das Evangelium schildert.

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In dieser Erzählung des Gebets Jesu sind die Jünger mir -wie so oft-  unendlich nah. Sie haben den Einzug in Jerusalem und den damit verbundenen Freudentaumel hinter sich. Aber gerade auch das gemeinsame Mahl, die unendlich reiche, zugleich verwirrende Erfahrung der Fußwaschung und nun dämmert es wohl auch dem Letzten von ihnen, dass Jesu Worte vom nahen Tod in Jerusalem wahr sind. Sie sind mittendrin in dem Gefühlswirrwarr, das wir selbst heute durch die Feier der Karwoche erleben. Und da soll man ihnen verübeln, dass ihnen zu nächtlicher Stunde „vor Traurigkeit“ die Augen zufallen? Weiterlesen

Missionarische Pastoral im Kino

No-Film

Anfang der Woche war ich im Kino. Ein Freund hatte mich auf eine Veranstaltung der katholischen Akademie im Programmkino Abaton in Hamburg aufmerksam gemacht: Licht und Dunkel. Im Abaton wird ein Film gezeigt und anschließend gibt es die Möglichkeit einfach im Sessel sitzen zu bleiben und über den Film ins Gespräch zu kommen. Moderiert wird das Ganze von einem Theologen aus der Pastoralen Dienststelle (Seelsorgeamt im Erzbistum Hamburg).

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Auf ihn sollt ihr hören!

Kirche2 ist nun eine Woche her – der siebte und letzte Blogeintrag von mir zu diesem Thema. Viele Inspirationen und Ideen konnte ich mitnehmen – einige habe ich beschrieben. Was bleibt für mich?

Der Wandel, der ansteht, ist ein Wandel von uns, ein Wandel meiner Selbst. Der Blick muss weiter werden, weiter als Strukturfragen, hin zum Menschen. Neues muss gewagt werden. Bei all den guten und Mut-machenden Beispielen muss aber auch immer geschaut werden, was passt in meinen Kontext, was passt zu mir. Wie kann ich in meinem Umfeld das Evangelium leben und verkündigen. Dieser Wandel setzt Vertrauen voraus und muss verbunden sein mit der Kirche. Er muss von Christus ausgehen, von Christus inspiriert sein und ihn zum Mittelpunkt machen. Weiterlesen

Kirche ist auch mein Bier

pilsDie letzte Veranstaltung, die ich bei Kirche2 besucht habe, war ein Workshop zu after work theology und Glaubenskursen in der Kneipe.

Alle zwei Wochen treffen sich zwischen 8 und 12 Lübecker in einer Kneipe unweit des Doms, um über „Gott und die Welt“ zu schnacken. Vor anderthalb Jahren entstand die Idee. Eine Frau Anfang 30 und aus der Kirche ausgetreten suchte wieder Kontakt und fand kein Angebot für ihre Altersgruppe. Sie traf sich mit der Pastorin und nach einem Gespräch kam die Idee, nicht nur zu zweit über den Glauben zu sprechen, sondern noch andere ins Boot zu holen. Doch ein Gesprächskreis in der Gemeinde bedeutet für einige Menschen – gerade wenn sie nicht zur Kerngemeinde gehören – Überwindung. Warum also nicht einen Ort wählen, an dem man auch sonst den Feierabend verbringt? Getreu dem Motto „bring a friend“ wurden noch andere Menschen, die interessiert sein könnten, angesprochen und mitgebracht. U.a. die Brautpaare der letzten Zeit. Weiterlesen

Wandel ist kein Ponyhof

wandelSamstagmorgen stand das vierte Plenum Wandel2 auf dem Programm. Zwei weitere Beispiele wurden präsentiert: das Modell der Gemeindeleitung durch Laien in Poitiers und die Gemeinde von Nadia Bolz-Weber aus den USA. Zwei evangelische Theologen des Gemeindekollegs der VELKD und der Hildesheimer Regens Dr. Christian Hennecke, Mitinitiator des Kongresses hielten kurze Referate zum Wandel.

Der Wandel der unserer Kirche bevorsteht und der damit verbundene Mangel, die Lücke die entsteht müssen gelassen angenommen werden. Wandel ist eine Spirituelle Herausforderung. Weiterlesen