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Kommentare und Aktuelles zu "gerne katholischen" Themen

“Gott macht keinen Urlaub”

Geistlicher Impuls zur Ferienzeit

Im Sommer 2011 berichteten unter dieser Überschrift sieben Redakteure der Wochenzeitung die Zeit über ihre Ferienkirchen und ihre Eindrücke. Und es stimmt, was sie gleich zu Beginn festhalten: „Im Sommer werden auch Kirchenmuffel zu begeisterten Religionstouristen“. Nicht nur in dieser Hochzeit der Ferien und Urlaube, sondern generell auf Reisen. Natürlich steckt bei vielen einfach eine touristische Neugier, ein kunstgeschichtliches oder kulturelles Interesse oder vielleicht auch nur die Sehnsucht nach ein paar Minuten in erfrischender Kühle dahinter, aber doch würde wohl jeder eine Kirche als einen besonderen Ort beschreiben und nicht wenige suchen sicher auch im Urlaub und gerade dann auch dort in den Kirchen nach Sinn, innerem Frieden und Erholung.

Stadt Salzburg mit vielen Kirchtürmen

Ein beliebtes Urlaubsziel mit vielen schönen Kirchen: die Stadt Salzburg.

Aber diese Bilder von in Kirchen wandelnden Menschen auf der Suche bekommen tiefste Risse bei den Austrittszahlen der Kirche aus dem vergangenen Jahr, die dieser Tage vorgestellt wurden. Beides zusammen bringt die Spannung dieser Tage auf den Punkt: suchende Menschen – sich abkehrende Menschen. Während sie im Urlaub in die Kirchen strömen, eilen sie im Alltag eher hinaus. Während sie im Urlaub in den Kirchen etwas finden, werden sie im Alltag oft enttäuscht. Während sie nach dem Urlaub ihren Freunden von Kirchen vorschwärmen, wird im Alltag nur geschimpft. (mehr …)

Von Gott reden

Vor einigen Tagen wurde veröffentlicht, wie viele Menschen im vergangenen Jahr aus der Kirche ausgetreten sind. Der Franziskus-Effekt konnte den Tebartz-van Elst-Effekt nicht ausgleichen. Für viele Menschen waren wohl die Geschehnisse rund um dem Limburger Domberg ein Anlass, grundsätzlich das eigene Verhältnis zur Kirche zu überprüfen und aus der Kirche auszutreten.

Einen Tag bevor die Zahlen veröffentlicht wurden, twitterte Papst Franziskus:

Der Franziskus-Effekt liegt meiner Ansicht nicht nur darin, dass der Papst nicht in seinem Palast wohnt und alte Autos fährt, sondern vor allem darin, dass er immer wieder versucht den Menschen eine Begegnung mit Jesus zu ermöglichen und das als Auftrag an die Kirche und damit an jeden einzelnen Christen formuliert. Jesus Christus gehört in das Zentrum und ist das, wofür die Kirche Zeugnis ablegen soll. Den Menschen von Gott erzählen, ist die Hauptaufgabe. Nicht das Verwalten von Geld und Strukturen.

Aber wie kann das funktionieren, von Gott zu reden? (mehr …)

Leben “per ducatum evangelii” – “unter der Führung des Evangeliums”

Ein Gastbeitrag von Dipl.-Theol. Marco Hüsing

In der Mitte des Prologs der Benediktsregel stehen im lateinischen drei Wörter: “per ducatum evangelii: unter Führung des Evangeliums”. Diese drei Wörter geben nicht nur eine Beschreibung eines Mönchsleben wieder. Es ist auch nicht nur eine Aufforderung des Mönchs, sondern diese drei Wörter sind die Grundbeschreibung eines jeden christlichen Lebens. 

Durch die Taufe und die dadurch gegebene Bereitschaft von uns, uns ganz Gott anzuvertrauen, unser Leben ganz Jesus Christus zu geben, wechselten wir von dieser Welt zu einem Leben unter der Führung des Evageliums. Und dies ist Auftrag und Ehre zusammen. 
Es ist Ehre, denn das Evangelium Jesu Christi ist die Frohe Botschaft des Lebens. Durch das Evangelium sind wir befreit von Tod und Sünde. Wir gehören ganz Christus an und können uns freuen. Ja, das Evangelium ist eine Last, die nicht drückt. Es befreit uns von den Verstrickungen der Welt. Durch Annahme gehören wir zu Christus. Und wir leben nicht mehr uns,  sondern Christus lebt in uns. Das bedeutet, ein Leben unter der Führung des Evangeliums zu haben: man ist ganz Jesus übergeben.  (mehr …)

Fronleichnam – Die Liebe Gottes wird sichtbar

fronleichnamEin frohes und gesegnetes Hochfest Fronleichnam euch allen!

Ein Impuls von Papst Benedikt XVI: „In der Tat: Niemand hat Gott gesehen, so wie er in sich ist. Und trotzdem ist Gott uns nicht gänzlich unsichtbar, nicht einfach unzugänglich geblieben … Gott hat sich sichtbar gemacht: In Jesus können wir den Vater anschauen (vgl. Joh 14, 9). In der Tat gibt es eine vielfältige Sichtbarkeit Gottes. In der Geschichte der Liebe, die uns die Bibel erzählt, geht er uns entgegen, wirbt um uns – bis hin zum Letzten Abendmahl, bis hin zu dem am Kreuz durchbohrten Herzen, bis hin zu den Erscheinungen des Auferstandenen und seinen Großtaten, mit denen er durch das Wirken der Apostel die entstehende Kirche auf ihrem Weg geführt hat.

Und in der weiteren Geschichte der Kirche ist der Herr nicht abwesend geblieben: Immer neu geht er auf uns zu – durch Menschen, in denen er durchscheint; durch sein Wort, in den Sakramenten, besonders in der Eucharistie. In der Liturgie der Kirche, in ihrem Beten, in der lebendigen Gemeinschaft der Gläubigen erfahren wir die Liebe Gottes, nehmen wir ihn wahr und lernen so auch, seine Gegenwart in unserem Alltag zu erkennen. Er hat uns zuerst geliebt und liebt uns zuerst; deswegen können auch wir mit Liebe antworten. Gott schreibt uns nicht ein Gefühl vor, das wir nicht herbeirufen können. Er liebt uns, lässt uns seine Liebe sehen und spüren, und aus diesem ,,Zuerst’’ Gottes kann als Antwort auch in uns die Liebe aufkeimen.“

(Benedikt XVI., Enzyklika Deus Caritas est, Nr. 17)

Pfingstnovene Tag 11 – Hochfest Pfingsten

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Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Liedruf zu Beginn (Gotteslob Nr. 165 (alt: 246)

V: Send uns Deines Geistes Kraft, der die Welten neu erschafft:
A: Christus, Herr, erbarme Dich.
V: Lass uns als Waisen nicht, zeig uns des Trösters Licht:
A: Christus, erbarme Dich.
V: Dass in uns das Herz entbrennt, Deiner Gnade Reich erkennt:
A: Christus, Herr, erbarme Dich.

Gebet (Tagesgebet)

Allmächtiger, ewiger Gott, durch das Geheimnis des heutigen Tages heiligst du deine Kirche in allen Völkern und Nationen. Erfülle die ganze Welt mit den Gaben des Heiligen Geistes, und was deine Liebe am Anfang der Kirche gewirkt hat, das wirke sie auch heute in den Herzen aller, die an dich glauben. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.

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Pfingstnovene Tag 10 – Samstag der 7. Osterwoche

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Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Liedruf zu Beginn (Gotteslob Nr. 165 (alt: 246)

V: Send uns Deines Geistes Kraft, der die Welten neu erschafft:
A: Christus, Herr, erbarme Dich.
V: Lass uns als Waisen nicht, zeig uns des Trösters Licht:
A: Christus, erbarme Dich.
V: Dass in uns das Herz entbrennt, Deiner Gnade Reich erkennt:
A: Christus, Herr, erbarme Dich.

Gebet (Tagesgebet)

Allmächtiger Gott am Ende der heiligen fünfzig Tage bitten wir dich: Gib uns die Gnade, dass wir in einem Leben aus dem Glauben das Ostergeheimnis deines Sohnes bewahren, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.

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“Mit Christus Brücken bauen”

Geistlicher Impuls an Pfingsten

Ein gesegnetes und frohes Pfingstfest wünsche ich Ihnen!

50 Tage nach Ostern feiern wir die Sendung des Heiligen Geistes auf die Jünger und damit, wie manche es nennen, den „Geburtstag“ der Kirche. Im alten Hymnus, den wir schon in den Tagen vor Pfingsten beten, heißt es gleich zu Beginn: „Komm, Schöpfer Geist, kehr’ bei uns ein.“ Die Bezeichnung des Geistes als „Schöpfer“ bezieht sich dabei zunächst auf die Schöpfung der Welt. Der Geist, der schon von Anfang an in der Welt war (Gen 1,2), ist der große Baumeister der Weltenschöpfung: „Du sandtest deinen Geist, um den Bau zu vollenden.“ (Jdt 16,14).

brueckePfingsten ist dann so etwas wie ein Neubeginn: Die Jünger wurden durch den Geist gesandt und befähigt, die Botschaft Christi zu verkünden und so ist der Geist nicht nur „Bauender“, sondern zugleich „Sendender“. Als Christen sollen wir nicht beim status quo stehen bleiben, sondern wir sind immer aufgerufen, in Bewegung zu bleiben zu Gott und den Menschen hin.

Unter dem Motto „Mit Christus Brücken bauen“ trafen sich vergangene Woche mehr als 50.000 Menschen in Regensburg, um gemeinsam den 99. Deutschen Katholikentag zu begehen. Auch ich war vier Tage dabei und empfand das Programm und die Stimmung als sehr geistlich, vor allem aber als insgesamt von einer großen Freude am Glauben geprägt. (mehr …)

Pfingstnovene Tag 9 – Freitag der 7. Osterwoche

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Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Liedruf zu Beginn (Gotteslob Nr. 165 (alt: 246)

V: Send uns Deines Geistes Kraft, der die Welten neu erschafft:
A: Christus, Herr, erbarme Dich.
V: Lass uns als Waisen nicht, zeig uns des Trösters Licht:
A: Christus, erbarme Dich.
V: Dass in uns das Herz entbrennt, Deiner Gnade Reich erkennt:
A: Christus, Herr, erbarme Dich.

Gebet (Tagesgebet)

Allmächtiger Gott, du hast deinen Sohn erhöht und den Heiligen Geist gesandt, um uns zum ewigen Leben zu führen. Gib, dass wir durch den Empfang dieser großen Gabe im Glauben wachsen und dir aus ganzem Herzen dienen. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.

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Pfingstnovene Tag 8 – Fest des Hl. Bonifatius

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Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Liedruf zu Beginn (Gotteslob Nr. 165 (alt: 246)

V: Send uns Deines Geistes Kraft, der die Welten neu erschafft:
A: Christus, Herr, erbarme Dich.
V: Lass uns als Waisen nicht, zeig uns des Trösters Licht:
A: Christus, erbarme Dich.
V: Dass in uns das Herz entbrennt, Deiner Gnade Reich erkennt:
A: Christus, Herr, erbarme Dich.

Gebet (Tagesgebet)

Wir bitten dich, Herr unser Gott, der Heilige Geist erfülle uns mit dem Reichtum seiner Gaben. Er schenke uns eine Gesinnung, die dir wohlgefällt, damit wir deinem Willen immer mehr entsprechen. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.

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Pfingstnovene Tag 7 – Mittwoch der 7. Osterwoche

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Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Liedruf zu Beginn (Gotteslob Nr. 165 (alt: 246)

V: Send uns Deines Geistes Kraft, der die Welten neu erschafft:
A: Christus, Herr, erbarme Dich.
V: Lass uns als Waisen nicht, zeig uns des Trösters Licht:
A: Christus, erbarme Dich.
V: Dass in uns das Herz entbrennt, Deiner Gnade Reich erkennt:
A: Christus, Herr, erbarme Dich.

Gebet (Tagesgebet)

Barmherziger Gott, du versammelst deine Kirche im Heiligen Geist. Gib, dass sie dir von ganzem Herzen dient und in aufrichtiger Liebe die Einheit bewahrt. Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.

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