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Eine Erwartung, die die Welt verändert

sunset-435873Geistlicher Impuls zum Advent 2014 – von Kaplan Christian Fahl

Geduld und Langmut gehören eng zusammen. Wer Geduld hat, muss warten können und trägt nicht selten Wünsche, Sehnsüchte und Hoffnungen mit sich. Und wer Geduld hat, muss manchmal auch erdulden, dass seine Wünsche und Hoffnungen nicht sofort in Erfüllung gehen. Doch der Geduldige lässt sich davon nicht abbringen Geduldige Menschen benötigen einen langen Atem. Doch nicht selten ist es dieser lange Atem, der diese Welt verändert – und zur Freude führt.

Um das geduldige Warten, um Freude und Hoffnung geht es auch im Advent. Advent, das bedeutet Ankunft, Ankunft des göttlichen Erlösers in unserer Welt. Advent, das bedeutet Sehnsucht und Suche.

„Reiß doch den Himmel auf und komm herab“, so ruft der Prophet Jesaja, verzweifelt über die Hartherzigkeit und die Treulosigkeit seiner Zeit. „Reiß doch den Himmel auf und komm herab“ – so ruft der Prophet voller Hoffnung auf das Eingreifen Gottes. (mehr …)

#JesuGeburt

tweet_kathUnter dem Hashtag (eine Art Schlagwort oder Kategorie in sozialen Netzwerken) #JesuGeburt twittert katholisch.de die Weihnachtsgeschichte in den twitterüblichen 140 Zeichen. Sehr gut, meine ich. Die frohe Botschaft gehört auch in dieses Neuland und auch wir versuchen das ja immer wieder.

Anfang des Jahres war ich auf dem Kongress Kirche2 und bin seit dem auch noch überzeugter, dass die frohe Botschaft auf Twitter gehört. Und der Papst geht mit gutem Beispiel voran.

Bisher ist katholisch.de bei der Verkündigung der Geburt an Maria angelangt, ein bisschen was wird noch kommen in den nächsten Tagen. Doch Ich frage mich, wen man mit dem Hashtag JesuGeburt erreichen kann, der die Weihnachtsgeschichte nicht eh kennt? Warum nicht auch bei Twitter vorwagen zu denen, den die Botschaft noch fremd ist und zwischen allen #Weihnachten-, #Geschenke- und #Stress-Tweets die frohe Botschaft, das, was wir an Weihnachten Feiern verkünden?

Ob es mehr erreicht weiß ich nicht, aber ich glaube es ist einen Versuch wert.

Die Kirche kann noch viel lernen im Umgang mit den sozialen Netzwerken und das meiste wohl nur durch das ausprobieren.

Danke, katholisch.de – ich bin gespannt, was noch kommt!

Update – Hier  die Antwort von katholisch.de:

antwort

Impuls zum 4. Advent

Im Mittelpunkt des heutigen Evangeliums stehen die Worte des Propheten Jesaja, die der Engel des Herrn Josef im Traum mitteilte (Mt 1, 23 bzw. Jes 7, 14):

„Seht die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären und man wird ihm den Namen Immánuel geben, das heißt übersetzt: „Gott ist mit uns“.

Gott ist mit uns. Er möchte nicht nur Gott auf geistiger Ebene sein, er möchte mitten unter uns sein, er möchte Mensch sein. Das ist Liebe und Hinwendung zu seinem Volk. Er möchte nicht länger nur durch die Propheten zu seinem Volk sprechen, sondern er selbst möchte sich offenbaren. Und so hören wir auch an Weihnachten in der Einleitung des Johannes-Evangeliums: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ (Joh 1, 14).

Ich finde sehr viel Trost in diesen Worten, in der Vorstellung, dass Jesus mitten unter uns gelebt hat. Er hat sich mit uns gefreut und mit uns getrauert, er hat mit uns gegessen und getrunken, er hat mit uns gebetet, hat mit uns gelitten ist für uns gestorben und wiederauferstanden. Dieses Heil begann mit seiner Geburt durch die Jungfrau Maria, bzw. erst ihrem Ja zu Gott und diesem Auftrag.

Jesus ist wahrer Mensch und wahrer Gott. Das ist etwas völlig neues und mit dem Verstand nur schwer zu begreifendes. Aber vertrauen wir auf Gott und seinem Wort, lassen wir uns darauf ein, so wie auch Josef den Worten des Engels vertraute und seine Frau zu sich nahm, statt sie zu verlassen (Mt 1, 24).
Dann können auch wir aus der Hoffnung heraus leben, dass Gott mit uns ist – auf all unseren Wegen, denn er selbst ist diese Wege alle vor uns und mit uns gegangen, durch Freud und durch Leid.

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch das Adventslied „Veni redemptor gentium“ mit auf dem Weg geben, welches diese beiden Naturen Jesu betont und zu meinen Lieblingsliedern im Advent zählt. Es stammt aus der Feder des Ambrosius von Mailand, der dieses Lied vor über 1600 Jahren verfasste. Im Gotteslob finden sie fünf der acht Strophen ins deutsche Übertragen Neues Gotteslob: 227, altes Gotteslob 108).

Einen gesegneten vierten Advent.

Impuls zum 3. Advent

„Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Denn der Herr ist nahe.“ – Jeden Tag einen Mini-Impuls: advent.gerne-katholisch.de

Dieser gewaltige Imperativ steht über dem dritten Adventssonntag und läutet die heiße Phase der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest ein. Es geht um mehr als eine Ermutigung, es ist eine Aufforderung, ja beinahe schon eine Anweisung, sich zu freuen. Die Begründung: „Der Herr ist nahe.“

Das heutige Evangelium bringt es auf den Punkt. Johannes lässt durch seine Jünger fragen, ob Jesus der erwartete Messias sei. Die Antwort Jesu hat es in sich: „Macht doch einfach mal die Augen und Ohren auf, dann müsst ihr doch erkennen was hier geschieht. Lahme gehen, Blinde sehen, Tote stehen auf. Die Prophezeiung Jesajas hat sich erfüllt. Guckt doch einfach mal richtig hin!“

Der Advent hat immer zwei Seiten. Zum einen erwarten wir die Ankunft des Herrn, ja wir erflehen sie geradezu, „Komm, o komm Immanuel!“  Zum anderen feiern wir aber auch, dass er schon in unserer Welt und unserem Leben gegenwärtig ist und wirkt. Denn nur, wenn wir lernen zu sehen und zu glauben, was Gott heute und jetzt schon Großes wirkt, in der Welt, der Kirche und dem Leben eines jeden von uns, dann werden wir auch Sein kommen in Herrlichkeit nicht verschlafen.

Also Augen und Ohren auf! Freut euch! Der Herr der kommt, er verändert schon heute euer Leben!

Impuls zum 2. Advent

Jeden Tag einen Mini-Impuls: advent.gerne-katholisch.de

Im heutigen Evangelium wird uns Johannes der Täufer vor Augen gestellt. Oft wird er in der Kunst mit einem langen Zeigefinger dargestellt. Es handelt sich dabei nicht um den moralischen Zeigefinger, sondern um den, der auf Christus verweist.

Als Christen sind wir aufgerufen, dieser Zeigefinger zu sein. Nicht der, der immer nur auf die Moral verweist, sondern der, der versucht zu Christus und zu seinem Evangelium zu zeigen.

Papst Franziskus wird nicht müde, das zu betonen. In seinem Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium, über die Freude des Evangeliums, schreibt er „Wenn wir alles unter einen missionarischen Gesichtspunkt stellen wollen, dann gilt das auch für die Weise, die Botschaft bekannt zu machen. In der Welt von heute (…) ist die Botschaft, die wir verkünden, mehr denn je in Gefahr, verstümmelt und auf einige ihrer zweitrangigen Aspekte reduziert zu werden. Das größte Problem entsteht, wenn die Botschaft, die wir verkünden, dann mit diesen zweitrangigen Aspekten gleichgesetzt wird, die, obwohl sie relevant sind, für sich allein nicht das Eigentlich der Botschaft Jesu Christi ausdrücken. (…) In diesem grundlegenden Kern ist das, was leuchtet, die Schönheit der heilbringenden Liebe Gottes, die sich im gestorbenen und auferstandenen Jesus Christus offenbart hat.“ (EG 34-35)

Rufen wir mit Johannes und führen so zu Christus: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.“ (Mt 3,2).

Impuls zum 1. Advent

Euer Leben sei Advent – Jeden Tag einen Mini-Impuls: advent.gerne-katholisch.de

Oft betrachten wir nur die wenigen Adventstage bis zum kommenden Weihnachtsfest und versuchen neben Geschenkesuche, Vorbereitungen, unzähligen Weihnachtsfeiern und Adventsmärkten irgendwie ein wenig Ruhe zu bekommen und uns auf dieses große Fest vorzubereiten. Aber darüber wird oft vergessen, dass es auch um den „großen Advent“ geht, der uns  heute im Evangelium beschrieben wird: Die Wiederkunft Christi am Ende der Zeit.

Wie steht es da mit unserer Vorbereitung?
Vor Jahren habe ich einmal einen Text von Theresia Hauser in die Hände bekommen, der mich seit dem begleitet und immer wieder an diese große Dimension des Advent erinnert. Ich möchte Ihnen diesen Text heute mitgeben und vielleicht wird er Ihnen auch ein treuer Begleiter und Erinnerer. (mehr …)

Jeden Tag ein Kurzimpuls – unser Adventskalender

Bildschirmfoto 2013-11-29 um 13.44.18Mit dem Gerne katholisch-Adventskalender können Sie jeden Tag mit einem Bibelzitat und einem Mini-Impuls in den Tag starten.

Vom 1. bis 25. Dezember wollen wir Ihnen anhand des Tagesevangeliums die Möglichkeit bieten, sich auch geistlich und mit dem Wort Gottes auf Weihnachten vorzubereiten. Die Impulse hinter den Türchen sollen Ihnen dabei helfen.

Wir werden die Impulse auch über unseren Twitter-Account @tagesbibelwort posten.  Hier gehts zum Adventskalender. Wir wünschen eine gesegnete Adventszeit!

Adventsgewinnspiel bei gerne-katholisch.de

Auch in diesem Jahr gibt es bei uns wieder ein Gewinnspiel in Zusammenarbeit mit dem St.-Benno-Verlag, Leipzig.

gewinnspiel2013Wir verlosen bis zum 24. Dezember 10 „Pakte für einen frohen Glauben“, bestehend aus dem Buch “Auszeit für die Seele – Wohlfühlen mit allen Sinnen”, einem 6er Set Spruchkarten “Worte zur Liebe” und dem Kartenspiel “Das Deutschland-Quiz – Kirchen, Städte”.

Es muss nur eine Gewinnfrage beantwortet werden und schon hat man die Chance auf ein Paket! Viel Glück!

Hier gehts zum Gewinnspiel