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Jetzt kommen die guten Nachrichten aufs Handy

whatsapp2gernekatholisch.de startet WhatsApp-Impulse

Wenn es demnächst auf deinem Handy piept, muss es eine gute Nachricht sein! Gerne katholisch bringt ab sofort kostenlos etwa einmal pro Woche einen Mini-Impuls zum frohen Glauben auf dein Handy. Echte Überraschungen erwarten dich! Wir nutzen alle medialen Möglichkeiten, die WhatsApp bietet. Wie leicht du dich anmelden kannst, erklären wir Schritt für Schritt.

  • Lade die App „WhatsApp“ kostenlos im App Store (Apple-Geräte), im Play Store (Android-Geräte) oder im WindowsPhone-Store herunter und richte deine Handynummer dort ein.
  • Speichere unsere Gerne-katholisch-Nummer 0177 3639686 in deinem Telefonbuch (wichtig, denn nur dann kannst du unsere Nachrichten bekommen).
  • Schicke uns in WhatsApp eine Nachricht mit dem Inhalt „START“. Spätestens 48 Stunden später bist du in unserem Verteiler und erhältst regelmäßig unsere „guten Nachrichten“!

Der Service kann natürlich auch jederzeit wieder kostenlos abbestellt werden. Einfach „STOP“ an die gleiche Nummer schicken und wir nehmen deine Nummer umgehend aus dem Verteiler.

Wir speichern deine Nummer nur auf unserem WhatsApp-Handy und geben niemals Daten an Dritte weiter.

Von Gott reden

Vor einigen Tagen wurde veröffentlicht, wie viele Menschen im vergangenen Jahr aus der Kirche ausgetreten sind. Der Franziskus-Effekt konnte den Tebartz-van Elst-Effekt nicht ausgleichen. Für viele Menschen waren wohl die Geschehnisse rund um dem Limburger Domberg ein Anlass, grundsätzlich das eigene Verhältnis zur Kirche zu überprüfen und aus der Kirche auszutreten.

Einen Tag bevor die Zahlen veröffentlicht wurden, twitterte Papst Franziskus:

Der Franziskus-Effekt liegt meiner Ansicht nicht nur darin, dass der Papst nicht in seinem Palast wohnt und alte Autos fährt, sondern vor allem darin, dass er immer wieder versucht den Menschen eine Begegnung mit Jesus zu ermöglichen und das als Auftrag an die Kirche und damit an jeden einzelnen Christen formuliert. Jesus Christus gehört in das Zentrum und ist das, wofür die Kirche Zeugnis ablegen soll. Den Menschen von Gott erzählen, ist die Hauptaufgabe. Nicht das Verwalten von Geld und Strukturen.

Aber wie kann das funktionieren, von Gott zu reden? (mehr …)

Gerne katholisch in 12 Kirchenzeitungen

kirchenzeitung_18052014In der aktuellen Ausgabe einiger Kirchenzeitungen wird über unsere Initiative für frohen, bekennenden Glauben in einem ausführlichen Artikel berichtet. Sie können den Beitrag mit Klick auf das kleine Bild lesen.

Zu finden ist der Artikel in der Aachener Kirchenzeitung, im „Tag des Herrn“ der (Erz-)Bistümer Dresden-Meißen, Magdeburg, Görlitz, Erfurt und Berlin, im „Bonifatiusbote“ Fulda, in der „Neuen Kirchenzeitung“ des Erzbistums Hamburg, in der Kirchenzeitung Hildesheim, im „Sonntag“ des Bistums Limburg, in „Glaube und Leben“ Mainz und im „Kirchenboten“ des Bistums Osnabrück.

 

Bild: (C) Bistumspresse

#JesuGeburt

tweet_kathUnter dem Hashtag (eine Art Schlagwort oder Kategorie in sozialen Netzwerken) #JesuGeburt twittert katholisch.de die Weihnachtsgeschichte in den twitterüblichen 140 Zeichen. Sehr gut, meine ich. Die frohe Botschaft gehört auch in dieses Neuland und auch wir versuchen das ja immer wieder.

Anfang des Jahres war ich auf dem Kongress Kirche2 und bin seit dem auch noch überzeugter, dass die frohe Botschaft auf Twitter gehört. Und der Papst geht mit gutem Beispiel voran.

Bisher ist katholisch.de bei der Verkündigung der Geburt an Maria angelangt, ein bisschen was wird noch kommen in den nächsten Tagen. Doch Ich frage mich, wen man mit dem Hashtag JesuGeburt erreichen kann, der die Weihnachtsgeschichte nicht eh kennt? Warum nicht auch bei Twitter vorwagen zu denen, den die Botschaft noch fremd ist und zwischen allen #Weihnachten-, #Geschenke- und #Stress-Tweets die frohe Botschaft, das, was wir an Weihnachten Feiern verkünden?

Ob es mehr erreicht weiß ich nicht, aber ich glaube es ist einen Versuch wert.

Die Kirche kann noch viel lernen im Umgang mit den sozialen Netzwerken und das meiste wohl nur durch das ausprobieren.

Danke, katholisch.de – ich bin gespannt, was noch kommt!

Update – Hier  die Antwort von katholisch.de:

antwort

„gerne katholisch!“ – Magazin ist erschienen

GKMagazinCoverMit dem neuen „Magazin für einen frohen, bekennenden Glauben“ möchte Gerne katholisch e.V. seinem Satzungsauftrag gerecht werden und die öffentliche Diskussion über den christlichen Glauben wach halten. In der Nummer eins des Magazins, die am 13.11.2013 erschienen ist, finden Sie folgende Beiträge:

  • Herr, wohin sollen wir gehen – ein Bericht vom Eucharistischen Kongress in Köln
  • Social Media braucht Gebet – über die „Catholic New Media Conference“ in Boston
  • Das Licht des Glaubens weitertragen – Gedanken zum noch jungen Pontifikat Papst Franziskus‘
  • Die Kirche, meine Mutter? – geistlicher Impuls
  • 3 Fragen an… Prof. Dr. Medard Kehl SJ – über die Zukunft der Pfarrei, den Papst und seinen persönlichen Glauben

Das Magazin erscheint künftig etwa zweimal im Jahr auch als E-Paper.

Sie können bis zu 5 Ausgaben hier per Mail bestellen (wir berechnen Ihnen nur 1,50 EUR Versandkosten, Bezahlung per Rechnung). Wenn Sie für die Pfarrei mehr als 5 Ausgaben bestellen möchten, schreiben Sie uns bitte an magazin@gerne-katholisch.de.

 

Maria als Wegweiser der Neu-Evangelisierung?

Im großen Tagungssaal der CNMC ging es um Neuevangelisierung

Im großen Tagungssaal der CNMC ging es um Neuevangelisierung

Einer der Workshops auf der Catholic New Media Conference trug den spannenden Titel: „Wie kann man ein New-Media-Missionar sein? Lektionen von Maria, Stern der Neu-evangelisierung“.

Der im ersten Moment merkwürdig klingende Titel „Stern der Neuevangelisierung“ stammt von Benedikt XVI, der ihn Maria im Jahr 2006 zuschrieb. Er soll ausdrücken, dass Maria den Menschen den Weg zu Jesus weist, wie sie bei der Hochzeit von Kana den mutlosen Dienern den Rat gab: ‚Was er euch sagt, das tut’ (Joh 2,5). (mehr …)

@Pontifex – Was Papst Franziskus für die neuen Medien bedeutet

pontifex

Gleich zwei (indirekt sogar drei) Vorträge auf der Catholic New Media Conference in Boston griffen die Wirkung von Papst Franziskus auf die Neuen Medien auf. In der Einführungs-Keynote gab Mons. Tighe, Sekretär des päpstl. Rates für die sozialen Kommunikationsmittel, interessante Einblicke in die Arbeit hinter den großen „offiziellen“ Kanälen des Papstes – news.va und dem Twitter-Account @Pontifex (man kann sich hier in voller Länge die Keynote anschauen).

Wer hätte es gedacht: Papst Franziskus schreibt seine Tweets tatsächlich selbst. Wobei Mons. Tighe durchblicken ließ, dass es gar nicht so einfach sei, diese dann in die verschiedenen Sprachen zu übersetzen. Denn was auf italienisch perfekt in 140 Zeichen passt, kann auf englisch oder deutsch (da konnte er sich einen Seitenhieb auf die deutsche Sprache nicht verkneifen) viel zu lang sein.  (mehr …)

Ohne Gebet keine glaubwürdige Internetarbeit

Der Hl. Patrick vor dem Pastoral Center der Erzdiözese Boston, hier nahmen 350 Interessierte an der CNMC 2013 teil

Der Hl. Patrick vor dem Pastoral Center der Erzdiözese Boston, hier nahmen 350 Interessierte an der CNMC 2013 teil

Am 19. und 20. Oktober 2013 fand in Braintree bei Boston die „Catholic New Media Conference“ statt – die „Katholische Konferenz für neue Medien“. Die Veranstalter (die Organisation SQPN und die Erzdiözese Boston) sprechen vom weltweit größten Meeting in diesem Bereich. Grund genug für Gerne katholisch, sich diese Veranstaltung vor Ort genauer anzusehen und die gewonnenen Erkenntnisse in den deutschsprachigen Raum zu übertragen.

Ich möchte hier nicht sklavisch die einzelnen Vorträge und Workshops zusammenfassen. Vielmehr geht es mir um einen Gesamtüberblick über das dort Gesagte: denn das ist von grundlegender Bedeutung für jegliches Engagement der Kirche (den einfachen Gläubigen, die sich im Internet tummeln und den amtskirchlichen Einrichtungen) im Internet: es geht letztlich um (Neu-)Evangelisierung.

Ein großes Thema, das Angst machen kann. „Was soll ich denn schreiben, damit ich die Menschen erreiche?“ Diese Angst versucht Father Roderick (der Gründer von SQPN) gleich in der Predigt des Eröffnungsgottesdienstes zu nehmen. Dazu nutzt er eine Stelle aus dem Tagesevangelium (Lk 18,12):

Denn der Heilige Geist wird euch in der gleichen Stunde eingeben, was ihr sagen müsst.

„Wir müssen keine Angst haben, was wir schreiben, bloggen, tweeten sollen. Der Heilige Geist wird uns sicherlich unterstützen, denn er sendet auch Menschen in die Internetarbeit.“ Damit zusammenhängend die Erkenntnis aus einem Workshop:  Beten hilft. Angela Sealana (Inspired Angela) stellt das Gebet in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen: „New-Media-Leute haben häufig ein ganz schlechtes Gebetsleben, weil sie immer so beschäftigt sind. Aber sie sollten beten. Stellen sie ihre Arbeit unter das Gebet, es wird ihr Projekt positiv beeinflussen!„.

Basis jedes Internetprojektes soll also das Gebet sein, die Spiritualität jedes dort Tätigen. Angela Sealana sagt: „Wie kann man im Internet glaubwürdig und erfolgreich sein? Du musst nicht irgendwas erfinden oder erzählen, du musst nur selbst ‚voll von Christus sein‘. Es klingt vielleicht komisch, dass deine Facebook-Fans von deinem Gebetsleben abhängen, aber es ist so.“

Wir werden das auf jeden Fall ausprobieren.

Diese Artikel erwarten Sie außerdem in den nächsten Tagen:

  • @Pontifex – was Papst Franziskus für die neuen Medien bedeutet
  • Maria als Wegweiser der Neu-Evangelisierung?
  • Mit Kirchenfernen wieder in Kontakt kommen – über Social Media

(gefördert durch das Bonifatiuswerk)

„Gerne katholisch“ auf der Catholic New Media Conference in Boston

Bildschirmfoto 2013-08-08 um 21.29.11Mit freundlicher Unterstützung durch das Bonifatiuswerk ist es uns möglich, Mitte Oktober 2013 an der weltgrößten Konferenz im Bereich Kirche und Internet teilzunehmen, an der Catholic New Media Conference in Boston, Massachusetts.

Das Programm sieht vielversprechend aus. So finden  dort  Workshops statt mit Titeln wie: „Wie werde ich ein Social-Media-Heiliger?“, „Wie erreicht man die mobile Generation?“ oder „Wie kann man durch Social Media mit inaktiven Katholiken wieder in Kontakt kommen?“

Das Internet als Medium zur Evangelisierung und für die Martyria (das Glaubenszeugnis) steckt in unserem Land noch in den Kinderschuhen. Hier können wir von der amerikanischen Kirche, die vor allem in viel stärkerer Konkurrenz zu evangelikalen Bewegungen steht, viel lernen. Und so versprechen wir uns von der Teilnahme an der Konferenz viele frische Ideen und Anregungen.

Wir werden von der Konferenz, die vom 19. bis 20. Oktober stattfindet, umfangreich berichten: auf facebook und twitter sowie in unserem eigenen Blog.

Wenn Sie im Vorfeld schon Anregungen und Fragen haben, zögern Sie nicht! Wir wollen Ihnen ein möglichst umfangreiches Bild aus Boston liefern.

Gefördert durch dasBonifatiuswerk_Markenzeichen_RGB

 

Kirche lernt Kommunikation neu

Erzbischof Claudio Celli, seines Zeichens Präsident des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel, hat vor einiger Zeit eine bemerkenswerte Rede über die Beziehung zwischen Kirche und den neuen Medien und die Zukunft der kirchlichen Kommunikation gehalten. Seine Kernaussage:

„Wir können nicht einfach tun, was wir immer getan haben indem wir die neuen Technologien nur benutzen.“

Er meint damit, dass die Kirche nicht nur die Form ändern muss, sondern auch die Kommunikation selbst.
Wenn ich das höre, kommt mir ein Beispiel für moderne Kommunikation in den Sinn, von dem ich kürzlich las. Sinngemäß ging es um die Nutzung von Tablet-PCs in Gottesdiensten (am Beispiel von Freikirchen in Südafrika). Es gibt dort in einigen Kirchen kostenloses WLAN, die Gemeindemitglieder haben eigene Apps, mit denen sie die Aussagen des Pastors vorne direkt bewerten und beeinflussen können. Das kann (und will) ich mir auch für die fernere Zukunft irgendwie in unserer Kirche nicht vorstellen.

Dennoch steckt doch die Arbeit der Kirche(n), was Evangelisierung und Pastoral im Internet angeht, noch in den Kinderschuhen. Das Potenzial und die Möglichkeiten sind noch nicht erkannt, wahrscheinlich auch noch gar nicht absehbar. Aber die Rede von Erzbischof Celli, die P. Bernd Hagenkord in seinem Blog dokumentiert, ist als Inspiration sehr lesenswert. Sie dreht sich nicht nur um das Internet, sondern um kirchliche Kommunikation generell:

http://blog.radiovatikan.de/wir-koennen-nicht-einfach-tun-was-wir-immer-getan-haben/