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Volles Programm in Köln – Programmtipps für den Eucharistischen Kongress

Unsere Reihe zum Eucharistischen Kongress – Teil 1

99bc61164fWenige Tage vor Beginn des Eucharistischen Kongresses vom 5.-9.6. in Köln, zu dem sich bisher laut Projektbüro über 23.000 Teilnehmer angemeldet haben, ist nun endlich das vollständige Programm als gedrucktes Buch bei uns eingetroffen. Der erste Blick hinein verrät, dass zwar abgesehen von bischöflicher Prominenz die ganz „großen Namen“ fehlen, aber dennoch viele interessante Veranstaltungen zu erwarten sein dürften. Dem geneigten Besucher wird es allerdings eher schwer fallen, aus der Fülle der etwa 800 Veranstaltungen (viele mit gleichem Titel) die Highlights herauszufiltern. Ich versuche deshalb einmal, eine (natürlich subjektive) Auswahl zu treffen.

Glaubensvertiefung am Vormittag

Der Vormittag bleibt ganz der Katechese und der Messe vorbehalten – das, was der Kongress ja auch hauptsächlich vertiefen soll. An jedem Tag halten Bischöfe aus der ganzen Republik Katechesen (mehr …)

Radiobeitrag des Hessischen Rundfunks zum Nachhören

Ganze vier mal lief das Porträt über unsere Initiative für frohen, bekennenden Glauben auf unterschiedlichen Wellen des HR. Hier können Sie sich den Beitrag von Marsida Lluca vom Hessischen Rundfunk, der am 7.4.2013 auf hr-iNFO, hr1 und hr4 lief, noch einmal anhören oder als Podcast herunterladen.

MP3-Datei direkt beim HR
© Hessischer Rundfunk

Infos zur Sendung in hr-iNFO

 

Missionarische Pastoral im Kino

No-Film

Anfang der Woche war ich im Kino. Ein Freund hatte mich auf eine Veranstaltung der katholischen Akademie im Programmkino Abaton in Hamburg aufmerksam gemacht: Licht und Dunkel. Im Abaton wird ein Film gezeigt und anschließend gibt es die Möglichkeit einfach im Sessel sitzen zu bleiben und über den Film ins Gespräch zu kommen. Moderiert wird das Ganze von einem Theologen aus der Pastoralen Dienststelle (Seelsorgeamt im Erzbistum Hamburg).

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Auf ihn sollt ihr hören!

Kirche2 ist nun eine Woche her – der siebte und letzte Blogeintrag von mir zu diesem Thema. Viele Inspirationen und Ideen konnte ich mitnehmen – einige habe ich beschrieben. Was bleibt für mich?

Der Wandel, der ansteht, ist ein Wandel von uns, ein Wandel meiner Selbst. Der Blick muss weiter werden, weiter als Strukturfragen, hin zum Menschen. Neues muss gewagt werden. Bei all den guten und Mut-machenden Beispielen muss aber auch immer geschaut werden, was passt in meinen Kontext, was passt zu mir. Wie kann ich in meinem Umfeld das Evangelium leben und verkündigen. Dieser Wandel setzt Vertrauen voraus und muss verbunden sein mit der Kirche. Er muss von Christus ausgehen, von Christus inspiriert sein und ihn zum Mittelpunkt machen. (mehr …)

Kirche ist auch mein Bier

pilsDie letzte Veranstaltung, die ich bei Kirche2 besucht habe, war ein Workshop zu after work theology und Glaubenskursen in der Kneipe.

Alle zwei Wochen treffen sich zwischen 8 und 12 Lübecker in einer Kneipe unweit des Doms, um über „Gott und die Welt“ zu schnacken. Vor anderthalb Jahren entstand die Idee. Eine Frau Anfang 30 und aus der Kirche ausgetreten suchte wieder Kontakt und fand kein Angebot für ihre Altersgruppe. Sie traf sich mit der Pastorin und nach einem Gespräch kam die Idee, nicht nur zu zweit über den Glauben zu sprechen, sondern noch andere ins Boot zu holen. Doch ein Gesprächskreis in der Gemeinde bedeutet für einige Menschen – gerade wenn sie nicht zur Kerngemeinde gehören – Überwindung. Warum also nicht einen Ort wählen, an dem man auch sonst den Feierabend verbringt? Getreu dem Motto „bring a friend“ wurden noch andere Menschen, die interessiert sein könnten, angesprochen und mitgebracht. U.a. die Brautpaare der letzten Zeit. (mehr …)

Wandel ist kein Ponyhof

wandelSamstagmorgen stand das vierte Plenum Wandel2 auf dem Programm. Zwei weitere Beispiele wurden präsentiert: das Modell der Gemeindeleitung durch Laien in Poitiers und die Gemeinde von Nadia Bolz-Weber aus den USA. Zwei evangelische Theologen des Gemeindekollegs der VELKD und der Hildesheimer Regens Dr. Christian Hennecke, Mitinitiator des Kongresses hielten kurze Referate zum Wandel.

Der Wandel der unserer Kirche bevorsteht und der damit verbundene Mangel, die Lücke die entsteht müssen gelassen angenommen werden. Wandel ist eine Spirituelle Herausforderung. (mehr …)

Über Streichhölzer und Regenschirme

regenschirmIm Rahmen des dritten Plenums Glaube² hielt Prof. Sellmann, Pastoraltheologe in Bochum, ein erfrischendes Referat über „Glauben“. Er nutzte viele Metaphern von Piranhas und Teebeutel. Nachhören lohnt sich definitiv! Auf zwei Sätze möchte ich kurz eingehen:

Was nützen Streichhölzer, die in ihrer Schachtel alt werden?

Der Glaube gehört weitergetragen. (mehr …)

Gefällt mir – Social Media und Kirche²

Geht hinaus in die ganze Welt…

socialmedia…und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! (Mk 16, 15) Auch das Internet und die sozialen Netzwerke sind Welten, in die Jesus uns geschickt hat. Im Forum Gefällt mir – Social Media und Kirche2?, das ich als zweites besucht habe, wurde dies deutlich. Der evangelische und bloggende und twitternde Pastor Pohl, Andrea Imbsweiler von KAMP,
die vor ein paar Jahren eine Kirche auf Second Life mitbetreute und Rainer Gelhot von der Internetseelsorge im Bistum Osnabrück und in der Kirche von funcity.de berichteten von ihren Erfahrungen.

Beim Internet, das wurde mir deutlich, geht es vor allem um Präsenz der Kirche. (mehr …)

Glaube am Montag

montagGlaube am Montag – Kirche mitten im Leben war das Thema meines ersten Forums beim ökumenischen Kongress. Vorgestellt wurden verschiedene Bereiche, in denen die Kirche im Alltag der Menschen auftaucht und Glaube so zu einem Thema macht, das seinen Platz nicht nur in der Gemeinde am Sonntag hat, sondern auch darüber hinaus. Beispiele dafür waren: Hospiz-Arbeit, Schulseelsorge, Tage religiöser Orientierung für Schüler, spiritual consulting, Gottesdienste im Freizeitpark und das Projekt „Ewigkite„. (mehr …)

freshX

freshXFresh Expressions of Church – Inspiration durch neue Gemeindeformen aus England waren Thema im zweiten Plenum beim Kongress kirche2. Der anglikanische Bischof Graham Cray stellte die Idee in einem kleinen Vortrag da. Besonders hängen geblieben ist mir der Satz „die to live“: Alte Formen müssen und dürfen sterben, dann kann neues wachsen. Kirche muss die frohmachende Botschaft Christi an alle verkündigen – nicht nur an die, die treu in die Kirchengemeinden kommen. Kirche muss zu den Menschen (Kirche für andere) gehen und die Menschen auch akzeptieren, wie sie sind. Nicht alle müssen werden, wie wir sind, nicht alle müssen in die klassische Kirchengemeinde kommen, aber das Evangelium soll zu allen Menschen! Das ist der Auftrag der Kirche!

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