Volles Programm in Köln – Programmtipps für den Eucharistischen Kongress

Unsere Reihe zum Eucharistischen Kongress – Teil 1

99bc61164fWenige Tage vor Beginn des Eucharistischen Kongresses vom 5.-9.6. in Köln, zu dem sich bisher laut Projektbüro über 23.000 Teilnehmer angemeldet haben, ist nun endlich das vollständige Programm als gedrucktes Buch bei uns eingetroffen. Der erste Blick hinein verrät, dass zwar abgesehen von bischöflicher Prominenz die ganz „großen Namen“ fehlen, aber dennoch viele interessante Veranstaltungen zu erwarten sein dürften. Dem geneigten Besucher wird es allerdings eher schwer fallen, aus der Fülle der etwa 800 Veranstaltungen (viele mit gleichem Titel) die Highlights herauszufiltern. Ich versuche deshalb einmal, eine (natürlich subjektive) Auswahl zu treffen.

Glaubensvertiefung am Vormittag

Der Vormittag bleibt ganz der Katechese und der Messe vorbehalten – das, was der Kongress ja auch hauptsächlich vertiefen soll. An jedem Tag halten Bischöfe aus der ganzen Republik Katechesen unter dem Motto „Herr, zu wem sollen wir gehen?“ (Joh 6,68). Meine Tipps:

  • Am Donnerstag, 6.6. um 10:00 Uhr empfiehlt sich der Weihbischof von Berlin, Matthias Heinrich in der Fronleichnamskirche. Er wird zur Koinonia (Gemeinschaft) aus der Sicht seines Diasporabistums einen Impuls liefern können.
  • Freitag kann man sich zwischen dem Ortsbischof, Kardinal Meisner in der Minoritenkirche, oder Kardinal Woelki aus Berlin in St. Maria im Kapitol entscheiden (auch um 10:00 Uhr)
  • und am Samstag ist die Jugendkatechese bei Bischof Bode (Osnabrück) Thema (auch in St. Maria im Kapitol um 10:00 Uhr).

Nachmittags diskutieren

Vielfältige Möglichkeiten zum Diskutieren bieten sich bei den unterschiedlichen Foren, Podiumsdiskussionen und Vorträgen, die über die ganze Innenstadt Kölns verteilt stattfinden. Leider wurde hier versäumt, ein einheitliches Programmschema zu schaffen, was die Planung etwas erschwert. Trotzdem drei Tipps:

  • Den Versuch einer Bewertung des Zweiten Vatikanischen Konzils 50 Jahre danach unternimmt der Pastoraltheologe Peter Kohlgraf am Donnerstag um 14:30 Uhr (Residenz).
  • „In der Taufe geeint – im Mahl getrennt“ – damit geht die Podiumsdiskussion mit Bischof Feige von Magdeburg und dem Landesbischof von Braunschweig Weber gleich „in medias res“ der ökumenischen Beziehungen (Donnerstag, 16 Uhr, Industrie- und Handelskammer).
  • Mit „Wandlung? Hier und jetzt!“ gehen u.a. die Theologin Stefanie Knauss (Graz) und der Leiter des Frankfurter Hauses am Dom Joachim Valentin auf die Auswirkung und Verwirklichung der Sakramente im Alltag ein (Samstag, 15:45 Uhr, KHG)

Abends was fürs Auge

Unzählige Angebote des Stundengebetes finden sie an vielen Orten in der ganzen Stadt. Wenn sie Köln nicht kennen empfiehlt sich unbedingt der Besuch einer Laudes (7 Uhr), eines Mittagsgebetes (12:45 Uhr) oder der Vesper (18 Uhr) in Groß Sankt Martin bei der Gemeinschaft von Jerusalem.
Etwas fürs Auge ist dann am späten Abend sicherlich die bombastische Lichtinstallation im Kölner Dom „lux eucharistica“ (Mittwoch bis Samstag von 22-23 Uhr). Hier kann man den Tag mit Musik und Gebet ausklingen lassen.

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