Impuls zum 2. Advent

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Im heutigen Evangelium wird uns Johannes der Täufer vor Augen gestellt. Oft wird er in der Kunst mit einem langen Zeigefinger dargestellt. Es handelt sich dabei nicht um den moralischen Zeigefinger, sondern um den, der auf Christus verweist.

Als Christen sind wir aufgerufen, dieser Zeigefinger zu sein. Nicht der, der immer nur auf die Moral verweist, sondern der, der versucht zu Christus und zu seinem Evangelium zu zeigen.

Papst Franziskus wird nicht müde, das zu betonen. In seinem Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium, über die Freude des Evangeliums, schreibt er „Wenn wir alles unter einen missionarischen Gesichtspunkt stellen wollen, dann gilt das auch für die Weise, die Botschaft bekannt zu machen. In der Welt von heute (…) ist die Botschaft, die wir verkünden, mehr denn je in Gefahr, verstümmelt und auf einige ihrer zweitrangigen Aspekte reduziert zu werden. Das größte Problem entsteht, wenn die Botschaft, die wir verkünden, dann mit diesen zweitrangigen Aspekten gleichgesetzt wird, die, obwohl sie relevant sind, für sich allein nicht das Eigentlich der Botschaft Jesu Christi ausdrücken. (…) In diesem grundlegenden Kern ist das, was leuchtet, die Schönheit der heilbringenden Liebe Gottes, die sich im gestorbenen und auferstandenen Jesus Christus offenbart hat.“ (EG 34-35)

Rufen wir mit Johannes und führen so zu Christus: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.“ (Mt 3,2).

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