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“Katholiken verlieren Interesse am Glauben”

Gedanken zu einem Artikel von Matthias Kamann in der Zeitung “Die Welt” vom 20.12.2013

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Eher verschwommen? Die Wahrnehmung der Botschaft Christi in der Kirche

Wenn Katholiken an ihre Kirche denken, dann stehen scheinbar vor allem die Verbote im Vordergrund. So zumindest die Interpretation der Ergebnisse der päpstlichen Umfrage zu Ehe und Familie in der “Welt”.  Eigentlich haben wir uns das ja schon gedacht. Jetzt haben wir es aber schwarz auf weiß. Alois Glück vom ZDK bescheinigt dann auch, dass die Kirche von Vielen nur als eine “Institution der Verbote und Reglementierung” wahrgenommen würde.

Was ist da nur schiefgelaufen? Seit wann ist denn “Glaube” nur das, was Verbot ist? Ist Jesus häufiger mit erhobenem Zeige-finger durch die Gegend gelaufen oder hat er nicht viel häufiger getröstet, geheilt, geliebt? Wieso schafft es die Kirche nicht, die  FROHE BOTSCHAFT von Jesus Christus zum Thema zu machen?

Stattdessen kreisen wir ständig nur um uns selbst – Laien wie Geistliche. Die Bischöfe stehen hilflos vor Tagesschau-Mikrofonen und erklären uns immer nur die Fehler in den Strukturen, die Verbände immer nur, was sich strukturell oder institutionell ändern muss.  Eine evangelisierende Ausrichtung? Fehlanzeige.

Wie wir es schaffen können, endlich aus dieser Selbstbezugs-Spirale zu kommen, weiß ich auch nicht recht. Aber eine Idee hätte ich: fangen wir doch mal wieder bei Christus an und sagen der Welt, was er uns alles schenkt. Das “Vater Unser” (Mt 6,9 ff) zeigt uns, auf wen und was es ankommt:

Geheiligt werde dein Name
Dein Reich komme
Dein Wille geschehe

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