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Von Gott reden

Vor einigen Tagen wurde veröffentlicht, wie viele Menschen im vergangenen Jahr aus der Kirche ausgetreten sind. Der Franziskus-Effekt konnte den Tebartz-van Elst-Effekt nicht ausgleichen. Für viele Menschen waren wohl die Geschehnisse rund um dem Limburger Domberg ein Anlass, grundsätzlich das eigene Verhältnis zur Kirche zu überprüfen und aus der Kirche auszutreten.

Einen Tag bevor die Zahlen veröffentlicht wurden, twitterte Papst Franziskus:

Der Franziskus-Effekt liegt meiner Ansicht nicht nur darin, dass der Papst nicht in seinem Palast wohnt und alte Autos fährt, sondern vor allem darin, dass er immer wieder versucht den Menschen eine Begegnung mit Jesus zu ermöglichen und das als Auftrag an die Kirche und damit an jeden einzelnen Christen formuliert. Jesus Christus gehört in das Zentrum und ist das, wofür die Kirche Zeugnis ablegen soll. Den Menschen von Gott erzählen, ist die Hauptaufgabe. Nicht das Verwalten von Geld und Strukturen.

Aber wie kann das funktionieren, von Gott zu reden? (mehr …)

Auf ihn sollt ihr hören!

Kirche2 ist nun eine Woche her – der siebte und letzte Blogeintrag von mir zu diesem Thema. Viele Inspirationen und Ideen konnte ich mitnehmen – einige habe ich beschrieben. Was bleibt für mich?

Der Wandel, der ansteht, ist ein Wandel von uns, ein Wandel meiner Selbst. Der Blick muss weiter werden, weiter als Strukturfragen, hin zum Menschen. Neues muss gewagt werden. Bei all den guten und Mut-machenden Beispielen muss aber auch immer geschaut werden, was passt in meinen Kontext, was passt zu mir. Wie kann ich in meinem Umfeld das Evangelium leben und verkündigen. Dieser Wandel setzt Vertrauen voraus und muss verbunden sein mit der Kirche. Er muss von Christus ausgehen, von Christus inspiriert sein und ihn zum Mittelpunkt machen. (mehr …)

Wandel ist kein Ponyhof

wandelSamstagmorgen stand das vierte Plenum Wandel2 auf dem Programm. Zwei weitere Beispiele wurden präsentiert: das Modell der Gemeindeleitung durch Laien in Poitiers und die Gemeinde von Nadia Bolz-Weber aus den USA. Zwei evangelische Theologen des Gemeindekollegs der VELKD und der Hildesheimer Regens Dr. Christian Hennecke, Mitinitiator des Kongresses hielten kurze Referate zum Wandel.

Der Wandel der unserer Kirche bevorsteht und der damit verbundene Mangel, die Lücke die entsteht müssen gelassen angenommen werden. Wandel ist eine Spirituelle Herausforderung. (mehr …)

freshX

freshXFresh Expressions of Church – Inspiration durch neue Gemeindeformen aus England waren Thema im zweiten Plenum beim Kongress kirche2. Der anglikanische Bischof Graham Cray stellte die Idee in einem kleinen Vortrag da. Besonders hängen geblieben ist mir der Satz „die to live“: Alte Formen müssen und dürfen sterben, dann kann neues wachsen. Kirche muss die frohmachende Botschaft Christi an alle verkündigen – nicht nur an die, die treu in die Kirchengemeinden kommen. Kirche muss zu den Menschen (Kirche für andere) gehen und die Menschen auch akzeptieren, wie sie sind. Nicht alle müssen werden, wie wir sind, nicht alle müssen in die klassische Kirchengemeinde kommen, aber das Evangelium soll zu allen Menschen! Das ist der Auftrag der Kirche!

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Theologie hoch 2

In Hannover ist heute der ökumenische Kongress kirche2 zu Ende gegangen. Über imageTwitter haben wir uns von gerne-katholisch.de schon ab und an gemeldet. In den nächsten Tagen möchte ich von einigen Eindrücken und Veranstaltungen erzählen. Den Anfang macht die Vorkonferenz, die ich mit einigen Kommilitonen aus Frankfurt besucht habe: Theologie2 – Vorkonferenz für Studierende.

Donnerstagmittag ging es los.  Ich würde sagen, ca. 50 Studentinnen und Studenten, die Theologie oder Religionspädagogik für einen Dienst in der evangelischen oder katholischen Kirche studieren, trafen sich im Stefansstift in Hannover. (mehr …)