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Ohne Gebet keine glaubwürdige Internetarbeit

Der Hl. Patrick vor dem Pastoral Center der Erzdiözese Boston, hier nahmen 350 Interessierte an der CNMC 2013 teil

Der Hl. Patrick vor dem Pastoral Center der Erzdiözese Boston, hier nahmen 350 Interessierte an der CNMC 2013 teil

Am 19. und 20. Oktober 2013 fand in Braintree bei Boston die „Catholic New Media Conference“ statt – die „Katholische Konferenz für neue Medien“. Die Veranstalter (die Organisation SQPN und die Erzdiözese Boston) sprechen vom weltweit größten Meeting in diesem Bereich. Grund genug für Gerne katholisch, sich diese Veranstaltung vor Ort genauer anzusehen und die gewonnenen Erkenntnisse in den deutschsprachigen Raum zu übertragen.

Ich möchte hier nicht sklavisch die einzelnen Vorträge und Workshops zusammenfassen. Vielmehr geht es mir um einen Gesamtüberblick über das dort Gesagte: denn das ist von grundlegender Bedeutung für jegliches Engagement der Kirche (den einfachen Gläubigen, die sich im Internet tummeln und den amtskirchlichen Einrichtungen) im Internet: es geht letztlich um (Neu-)Evangelisierung.

Ein großes Thema, das Angst machen kann. „Was soll ich denn schreiben, damit ich die Menschen erreiche?“ Diese Angst versucht Father Roderick (der Gründer von SQPN) gleich in der Predigt des Eröffnungsgottesdienstes zu nehmen. Dazu nutzt er eine Stelle aus dem Tagesevangelium (Lk 18,12):

Denn der Heilige Geist wird euch in der gleichen Stunde eingeben, was ihr sagen müsst.

„Wir müssen keine Angst haben, was wir schreiben, bloggen, tweeten sollen. Der Heilige Geist wird uns sicherlich unterstützen, denn er sendet auch Menschen in die Internetarbeit.“ Damit zusammenhängend die Erkenntnis aus einem Workshop:  Beten hilft. Angela Sealana (Inspired Angela) stellt das Gebet in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen: „New-Media-Leute haben häufig ein ganz schlechtes Gebetsleben, weil sie immer so beschäftigt sind. Aber sie sollten beten. Stellen sie ihre Arbeit unter das Gebet, es wird ihr Projekt positiv beeinflussen!„.

Basis jedes Internetprojektes soll also das Gebet sein, die Spiritualität jedes dort Tätigen. Angela Sealana sagt: „Wie kann man im Internet glaubwürdig und erfolgreich sein? Du musst nicht irgendwas erfinden oder erzählen, du musst nur selbst ‚voll von Christus sein‘. Es klingt vielleicht komisch, dass deine Facebook-Fans von deinem Gebetsleben abhängen, aber es ist so.“

Wir werden das auf jeden Fall ausprobieren.

Diese Artikel erwarten Sie außerdem in den nächsten Tagen:

  • @Pontifex – was Papst Franziskus für die neuen Medien bedeutet
  • Maria als Wegweiser der Neu-Evangelisierung?
  • Mit Kirchenfernen wieder in Kontakt kommen – über Social Media

(gefördert durch das Bonifatiuswerk)

„Gerne katholisch“ auf der Catholic New Media Conference in Boston

Bildschirmfoto 2013-08-08 um 21.29.11Mit freundlicher Unterstützung durch das Bonifatiuswerk ist es uns möglich, Mitte Oktober 2013 an der weltgrößten Konferenz im Bereich Kirche und Internet teilzunehmen, an der Catholic New Media Conference in Boston, Massachusetts.

Das Programm sieht vielversprechend aus. So finden  dort  Workshops statt mit Titeln wie: „Wie werde ich ein Social-Media-Heiliger?“, „Wie erreicht man die mobile Generation?“ oder „Wie kann man durch Social Media mit inaktiven Katholiken wieder in Kontakt kommen?“

Das Internet als Medium zur Evangelisierung und für die Martyria (das Glaubenszeugnis) steckt in unserem Land noch in den Kinderschuhen. Hier können wir von der amerikanischen Kirche, die vor allem in viel stärkerer Konkurrenz zu evangelikalen Bewegungen steht, viel lernen. Und so versprechen wir uns von der Teilnahme an der Konferenz viele frische Ideen und Anregungen.

Wir werden von der Konferenz, die vom 19. bis 20. Oktober stattfindet, umfangreich berichten: auf facebook und twitter sowie in unserem eigenen Blog.

Wenn Sie im Vorfeld schon Anregungen und Fragen haben, zögern Sie nicht! Wir wollen Ihnen ein möglichst umfangreiches Bild aus Boston liefern.

Gefördert durch dasBonifatiuswerk_Markenzeichen_RGB