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#JesuGeburt

tweet_kathUnter dem Hashtag (eine Art Schlagwort oder Kategorie in sozialen Netzwerken) #JesuGeburt twittert katholisch.de die Weihnachtsgeschichte in den twitterüblichen 140 Zeichen. Sehr gut, meine ich. Die frohe Botschaft gehört auch in dieses Neuland und auch wir versuchen das ja immer wieder.

Anfang des Jahres war ich auf dem Kongress Kirche2 und bin seit dem auch noch überzeugter, dass die frohe Botschaft auf Twitter gehört. Und der Papst geht mit gutem Beispiel voran.

Bisher ist katholisch.de bei der Verkündigung der Geburt an Maria angelangt, ein bisschen was wird noch kommen in den nächsten Tagen. Doch Ich frage mich, wen man mit dem Hashtag JesuGeburt erreichen kann, der die Weihnachtsgeschichte nicht eh kennt? Warum nicht auch bei Twitter vorwagen zu denen, den die Botschaft noch fremd ist und zwischen allen #Weihnachten-, #Geschenke- und #Stress-Tweets die frohe Botschaft, das, was wir an Weihnachten Feiern verkünden?

Ob es mehr erreicht weiß ich nicht, aber ich glaube es ist einen Versuch wert.

Die Kirche kann noch viel lernen im Umgang mit den sozialen Netzwerken und das meiste wohl nur durch das ausprobieren.

Danke, katholisch.de – ich bin gespannt, was noch kommt!

Update – Hier  die Antwort von katholisch.de:

antwort

Auf ihn sollt ihr hören!

Kirche2 ist nun eine Woche her – der siebte und letzte Blogeintrag von mir zu diesem Thema. Viele Inspirationen und Ideen konnte ich mitnehmen – einige habe ich beschrieben. Was bleibt für mich?

Der Wandel, der ansteht, ist ein Wandel von uns, ein Wandel meiner Selbst. Der Blick muss weiter werden, weiter als Strukturfragen, hin zum Menschen. Neues muss gewagt werden. Bei all den guten und Mut-machenden Beispielen muss aber auch immer geschaut werden, was passt in meinen Kontext, was passt zu mir. Wie kann ich in meinem Umfeld das Evangelium leben und verkündigen. Dieser Wandel setzt Vertrauen voraus und muss verbunden sein mit der Kirche. Er muss von Christus ausgehen, von Christus inspiriert sein und ihn zum Mittelpunkt machen. (mehr …)

Kirche ist auch mein Bier

pilsDie letzte Veranstaltung, die ich bei Kirche2 besucht habe, war ein Workshop zu after work theology und Glaubenskursen in der Kneipe.

Alle zwei Wochen treffen sich zwischen 8 und 12 Lübecker in einer Kneipe unweit des Doms, um über „Gott und die Welt“ zu schnacken. Vor anderthalb Jahren entstand die Idee. Eine Frau Anfang 30 und aus der Kirche ausgetreten suchte wieder Kontakt und fand kein Angebot für ihre Altersgruppe. Sie traf sich mit der Pastorin und nach einem Gespräch kam die Idee, nicht nur zu zweit über den Glauben zu sprechen, sondern noch andere ins Boot zu holen. Doch ein Gesprächskreis in der Gemeinde bedeutet für einige Menschen – gerade wenn sie nicht zur Kerngemeinde gehören – Überwindung. Warum also nicht einen Ort wählen, an dem man auch sonst den Feierabend verbringt? Getreu dem Motto „bring a friend“ wurden noch andere Menschen, die interessiert sein könnten, angesprochen und mitgebracht. U.a. die Brautpaare der letzten Zeit. (mehr …)

Wandel ist kein Ponyhof

wandelSamstagmorgen stand das vierte Plenum Wandel2 auf dem Programm. Zwei weitere Beispiele wurden präsentiert: das Modell der Gemeindeleitung durch Laien in Poitiers und die Gemeinde von Nadia Bolz-Weber aus den USA. Zwei evangelische Theologen des Gemeindekollegs der VELKD und der Hildesheimer Regens Dr. Christian Hennecke, Mitinitiator des Kongresses hielten kurze Referate zum Wandel.

Der Wandel der unserer Kirche bevorsteht und der damit verbundene Mangel, die Lücke die entsteht müssen gelassen angenommen werden. Wandel ist eine Spirituelle Herausforderung. (mehr …)

Über Streichhölzer und Regenschirme

regenschirmIm Rahmen des dritten Plenums Glaube² hielt Prof. Sellmann, Pastoraltheologe in Bochum, ein erfrischendes Referat über „Glauben“. Er nutzte viele Metaphern von Piranhas und Teebeutel. Nachhören lohnt sich definitiv! Auf zwei Sätze möchte ich kurz eingehen:

Was nützen Streichhölzer, die in ihrer Schachtel alt werden?

Der Glaube gehört weitergetragen. (mehr …)

Gefällt mir – Social Media und Kirche²

Geht hinaus in die ganze Welt…

socialmedia…und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! (Mk 16, 15) Auch das Internet und die sozialen Netzwerke sind Welten, in die Jesus uns geschickt hat. Im Forum Gefällt mir – Social Media und Kirche2?, das ich als zweites besucht habe, wurde dies deutlich. Der evangelische und bloggende und twitternde Pastor Pohl, Andrea Imbsweiler von KAMP,
die vor ein paar Jahren eine Kirche auf Second Life mitbetreute und Rainer Gelhot von der Internetseelsorge im Bistum Osnabrück und in der Kirche von funcity.de berichteten von ihren Erfahrungen.

Beim Internet, das wurde mir deutlich, geht es vor allem um Präsenz der Kirche. (mehr …)

Glaube am Montag

montagGlaube am Montag – Kirche mitten im Leben war das Thema meines ersten Forums beim ökumenischen Kongress. Vorgestellt wurden verschiedene Bereiche, in denen die Kirche im Alltag der Menschen auftaucht und Glaube so zu einem Thema macht, das seinen Platz nicht nur in der Gemeinde am Sonntag hat, sondern auch darüber hinaus. Beispiele dafür waren: Hospiz-Arbeit, Schulseelsorge, Tage religiöser Orientierung für Schüler, spiritual consulting, Gottesdienste im Freizeitpark und das Projekt „Ewigkite„. (mehr …)

freshX

freshXFresh Expressions of Church – Inspiration durch neue Gemeindeformen aus England waren Thema im zweiten Plenum beim Kongress kirche2. Der anglikanische Bischof Graham Cray stellte die Idee in einem kleinen Vortrag da. Besonders hängen geblieben ist mir der Satz „die to live“: Alte Formen müssen und dürfen sterben, dann kann neues wachsen. Kirche muss die frohmachende Botschaft Christi an alle verkündigen – nicht nur an die, die treu in die Kirchengemeinden kommen. Kirche muss zu den Menschen (Kirche für andere) gehen und die Menschen auch akzeptieren, wie sie sind. Nicht alle müssen werden, wie wir sind, nicht alle müssen in die klassische Kirchengemeinde kommen, aber das Evangelium soll zu allen Menschen! Das ist der Auftrag der Kirche!

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Theologie hoch 2

In Hannover ist heute der ökumenische Kongress kirche2 zu Ende gegangen. Über imageTwitter haben wir uns von gerne-katholisch.de schon ab und an gemeldet. In den nächsten Tagen möchte ich von einigen Eindrücken und Veranstaltungen erzählen. Den Anfang macht die Vorkonferenz, die ich mit einigen Kommilitonen aus Frankfurt besucht habe: Theologie2 – Vorkonferenz für Studierende.

Donnerstagmittag ging es los.  Ich würde sagen, ca. 50 Studentinnen und Studenten, die Theologie oder Religionspädagogik für einen Dienst in der evangelischen oder katholischen Kirche studieren, trafen sich im Stefansstift in Hannover. (mehr …)