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Herr, zu wem sollen wir gehen?

Geistlicher Impuls zum Eucharistischen Kongress

Herr, zu wem sollen wir gehen? Unterwegs mit Christus!

Herr, zu wem sollen wir gehen? Unterwegs mit Christus!

Das Motto des Eucharistischen Kongresses, der derzeit in Köln stattfindet, ist eine Frage der Jünger des Herrn an Jesus: Herr, zu wem sollen wir gehen?

Kurz vorher war es zur Spaltung unter den Jüngern gekommen und einige hatten die Gemeinschaft verlassen. Was war passiert? Jesus hatte seinen Anhängern aufgetragen, weiterhin das Mahl mit Brot und Wein zu feiern, auch wenn er nicht mehr bei ihnen sein würde. Doch dieses Brot und dieser Wein würden nicht einfach Brot und Wein sein – sondern SEIN Fleisch und SEIN Blut.
„Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. … Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt.“ (Joh 6,51)

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Tut dies zu meinem Gedächtnis

ek1Hier auf dem Eucharistischen Kongress ist der Vormittag jeweils für Katechesen und die anschließende Messe reserviert. Aus einer Katechese mit Walter Kardinal Kasper ist mir folgender Gedanke nahegegangen, den ich sinngemäß wiedergeben möchte: „Wir brauchen in der Kirche endlich einen Themenwechsel. Wir sind zu viel mit uns selbst beschäftigt und in viele kleine Streitereien und Grabenkämpfe (er nennt sie Nebenkriegsschauplätze) verwickelt. Wir brauchen endlich wieder eine gemeinsame Ausrichtung auf unser gemeinsames Thema: Christus als die Mitte unserer Gemeinschaft anzunehmen und sein Wort zu befolgen: Tut dies zu meinem Gedächtnis.“ (mehr …)

Es geht los: Eröffnungsgottesdienst und Prozession

Rund 6000 Gläubige hatten sich am Mittwochabend, 5.6.2013 bei strahlendem Sonnenschein am Tanzbrunnen in Köln versammelt, um den Eucharistischen Kongress gemeinsam mit einer Eucharistiefeier zu eröffnen. Anwesend waren auch zahlreiche kirchliche Würdenträger wie die Kardinäle Kasper und Wetter.

1Erzbischof Robert Zollitsch erinnerte in der Predigt an die Bedeutung der Eucharistie. Sie sei Vergegenwärtigung dessen, was ein für alle mal geschehen sei – Christus habe sich uns geschenkt und schenke sich uns immer wieder neu. Durch Christus in der Eucharistie hätten wir einen Zugang zum Vater. Zollitsch appellierte aber auch an die missionarische Ausrichtung der Christen. Die Dynamik der Eucharistie wolle alle Lebensbereiche durchdringen und Christen müssten die Worte Jesu in unserer Zeit auch über die Kirche hinaus tragen.

Nach der Hl. Messe zogen die Tausenden Gläubigen mit der Eucharistie über die Rheinbrücke zum Kölner Dom, wo Kardinal Meisner den eucharistischen Schlusssegen spendete.

Später am Abend gab es für Viele Interessierte dann keinen Einlass mehr in die
Kathedrale – zur rund einstündige Kunstinstallation „Lux Eucharistica“ war der Dom zum Bersten gefüllt.

Eucharistischer Kongress: Berichte in den Medien

Heute geht es los in Köln! Der Tag beginnt mit einer Medienschau:

Wir machen uns jetzt auf nach Köln – vielleicht sehen wir uns!

Volles Programm in Köln – Programmtipps für den Eucharistischen Kongress

Unsere Reihe zum Eucharistischen Kongress – Teil 1

99bc61164fWenige Tage vor Beginn des Eucharistischen Kongresses vom 5.-9.6. in Köln, zu dem sich bisher laut Projektbüro über 23.000 Teilnehmer angemeldet haben, ist nun endlich das vollständige Programm als gedrucktes Buch bei uns eingetroffen. Der erste Blick hinein verrät, dass zwar abgesehen von bischöflicher Prominenz die ganz „großen Namen“ fehlen, aber dennoch viele interessante Veranstaltungen zu erwarten sein dürften. Dem geneigten Besucher wird es allerdings eher schwer fallen, aus der Fülle der etwa 800 Veranstaltungen (viele mit gleichem Titel) die Highlights herauszufiltern. Ich versuche deshalb einmal, eine (natürlich subjektive) Auswahl zu treffen.

Glaubensvertiefung am Vormittag

Der Vormittag bleibt ganz der Katechese und der Messe vorbehalten – das, was der Kongress ja auch hauptsächlich vertiefen soll. An jedem Tag halten Bischöfe aus der ganzen Republik Katechesen (mehr …)

Auf ihn sollt ihr hören!

Kirche2 ist nun eine Woche her – der siebte und letzte Blogeintrag von mir zu diesem Thema. Viele Inspirationen und Ideen konnte ich mitnehmen – einige habe ich beschrieben. Was bleibt für mich?

Der Wandel, der ansteht, ist ein Wandel von uns, ein Wandel meiner Selbst. Der Blick muss weiter werden, weiter als Strukturfragen, hin zum Menschen. Neues muss gewagt werden. Bei all den guten und Mut-machenden Beispielen muss aber auch immer geschaut werden, was passt in meinen Kontext, was passt zu mir. Wie kann ich in meinem Umfeld das Evangelium leben und verkündigen. Dieser Wandel setzt Vertrauen voraus und muss verbunden sein mit der Kirche. Er muss von Christus ausgehen, von Christus inspiriert sein und ihn zum Mittelpunkt machen. (mehr …)

Kirche ist auch mein Bier

pilsDie letzte Veranstaltung, die ich bei Kirche2 besucht habe, war ein Workshop zu after work theology und Glaubenskursen in der Kneipe.

Alle zwei Wochen treffen sich zwischen 8 und 12 Lübecker in einer Kneipe unweit des Doms, um über „Gott und die Welt“ zu schnacken. Vor anderthalb Jahren entstand die Idee. Eine Frau Anfang 30 und aus der Kirche ausgetreten suchte wieder Kontakt und fand kein Angebot für ihre Altersgruppe. Sie traf sich mit der Pastorin und nach einem Gespräch kam die Idee, nicht nur zu zweit über den Glauben zu sprechen, sondern noch andere ins Boot zu holen. Doch ein Gesprächskreis in der Gemeinde bedeutet für einige Menschen – gerade wenn sie nicht zur Kerngemeinde gehören – Überwindung. Warum also nicht einen Ort wählen, an dem man auch sonst den Feierabend verbringt? Getreu dem Motto „bring a friend“ wurden noch andere Menschen, die interessiert sein könnten, angesprochen und mitgebracht. U.a. die Brautpaare der letzten Zeit. (mehr …)

Wandel ist kein Ponyhof

wandelSamstagmorgen stand das vierte Plenum Wandel2 auf dem Programm. Zwei weitere Beispiele wurden präsentiert: das Modell der Gemeindeleitung durch Laien in Poitiers und die Gemeinde von Nadia Bolz-Weber aus den USA. Zwei evangelische Theologen des Gemeindekollegs der VELKD und der Hildesheimer Regens Dr. Christian Hennecke, Mitinitiator des Kongresses hielten kurze Referate zum Wandel.

Der Wandel der unserer Kirche bevorsteht und der damit verbundene Mangel, die Lücke die entsteht müssen gelassen angenommen werden. Wandel ist eine Spirituelle Herausforderung. (mehr …)

Über Streichhölzer und Regenschirme

regenschirmIm Rahmen des dritten Plenums Glaube² hielt Prof. Sellmann, Pastoraltheologe in Bochum, ein erfrischendes Referat über „Glauben“. Er nutzte viele Metaphern von Piranhas und Teebeutel. Nachhören lohnt sich definitiv! Auf zwei Sätze möchte ich kurz eingehen:

Was nützen Streichhölzer, die in ihrer Schachtel alt werden?

Der Glaube gehört weitergetragen. (mehr …)

Gefällt mir – Social Media und Kirche²

Geht hinaus in die ganze Welt…

socialmedia…und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! (Mk 16, 15) Auch das Internet und die sozialen Netzwerke sind Welten, in die Jesus uns geschickt hat. Im Forum Gefällt mir – Social Media und Kirche2?, das ich als zweites besucht habe, wurde dies deutlich. Der evangelische und bloggende und twitternde Pastor Pohl, Andrea Imbsweiler von KAMP,
die vor ein paar Jahren eine Kirche auf Second Life mitbetreute und Rainer Gelhot von der Internetseelsorge im Bistum Osnabrück und in der Kirche von funcity.de berichteten von ihren Erfahrungen.

Beim Internet, das wurde mir deutlich, geht es vor allem um Präsenz der Kirche. (mehr …)